Das „Leipziger Autorenwunder“

 
Unter dem Dach des Schauspielhauses, in der Diskothek, unserer Spielstätte für Gegenwartsdramatik, geben wir jungen AutorInnen, „die gerade auf die Erfolgsspur eingebogen sind“ (Sächsische Zeitung), eine Bühne. Texte preisgekrönter, zeitgenössischer DramatikerInnen kommen hier zur Uraufführung und stehen in Kombination mit „selbstbewusstem eigenständigem Regietheater“ (Deutschlandradio Kultur). Mit Beginn der Intendanz von Enrico Lübbe 2013/14 stellte das Schauspiel Leipzig die Diskothek ganz in den Dienst dieser Arbeit und der Nachwuchsförderung.
In dieser Spielzeit stehen fünf Uraufführungen auf dem Spielplan, die teilweise als Auftragswerke speziell für das Schauspiel Leipzig geschrieben wurden. Außerdem sind drei weitere Uraufführungen vergangener Spielzeiten im Repertoire zu sehen.


„Wie sonst keine andere deutsche Bühne hat sich das Leipziger Schauspielhaus unter Enrico Lübbe als Autorentheater hervorgetan: Zwölf Uraufführungen kamen allein in den beiden letzten Spielzeiten heraus.“
Deutschlandradio Kultur vom 20.11.2015, Bernhard Doppler | Zum gesamten Beitrag

„Das Leipziger Autorenwunder – preisgekrönte Schriftsteller lassen ihre Theaterstücke gern in Sachsen uraufführen. Das Schauspiel Leipzig hat die Nase vorn. [...] Das Haus sticht hervor, schaut man auf die Spielpläne der sächsischen Theater. Keine andere Bühne im Freistaat bietet derzeit so viele Stücke von Dramatikern, die gerade auf die Erfolgsspur eingebogen sind.“
Sächsische Zeitung vom 10.10.2015, Rafael Barth | Zum gesamten Artikel

Das „Schauspiel Leipzig, das sich mehr und mehr zur interessantesten Bühne im deutschen Osten entwickelt.“
DIE WELT vom 23.5.2015, Irene Bazinger | Zum gesamten Artikel

Das Tierreich (UA)

von Nolte Decar
Regie: Gordon Kämmerer
Eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2015 und zum Festival Radikal jung 2015; Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin 2013
Premiere am 3. Oktober 2014






der herzerlfresser (UA)

Auftragswerk des Schauspiel Leipzig
von Ferdinand Schmalz
Retzhofer Dramapreis 2013 für 'am beispiel der butter'; eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen — Stücke 2014 mit 'am beispiel der butter'; Nachwuchsautor 2014 Theater heute
Regie: Gordon Kämmerer
Premiere am 20. November 2015


Der Mann aus Oklahoma (UA)

Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und dem Kleist Forum Frankfurt/O
von Lukas Linder
Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker 2015; Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2015
Regie: Marc Lunghuß
Premiere im Rahmen der Ruhrfestspiele Recklinghausen am 9. Juni 2015

Die Ermüdeten oder Das Etwas, das wir sind (UA)

von Bernhard Studlar
Regie: Claudia Bauer
Eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen — Stücke 2014, Heidelberger Stückemarkt 2014 und Autorentheatertage Berlin 2014 mit 'Und dann'
Premiere am 25. September 2015

die hockenden (UA)

Deutsche Erstaufführung
von Miroslava Svolikova
Gewinnerstück des Retzhofer Dramapreises 2015

Regie: Mirja Biel
Premiere am 15. April 2016






Drei sind wir (UA)

Auftragswerk des Schauspiel Leipzig
von Wolfram Höll
Lessingpreis des Freistaates Sachsen 2014;
Nachwuchsdramatiker des Jahres 2014 Theater heute;
Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2015

Regie: Thirza Bruncken
Premiere am 20. Februar 2016




Eigentlich schön (UA)

von Volker Schmidt
Studioinszenierung 2014/15
Eingeladen zum Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender 2015 Bochum

Regie: Bruno Cathomas
Premiere am 20. März 2015





Und dann (UA)

von Wolfram Höll
Lessingpreis des Freistaates Sachsen 2014; Nachwuchsdramatiker des Jahres 2014 Theater heute; Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2015
Regie: Claudia Bauer
Mülheimer Dramatikerpreises 2014; Gewinnerstück des Preises „Theatertext als Hörspiel“ beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2012; ausgezeichnet mit dem Literaturpreis des Kantons Bern 2013; „Stück des Monats“ der Zeitschrift Theater heute, Dezember 2013
Premiere am 4. Oktober 2013



4+1 – ein treffen junger autorInnen

Den verschiedenen Handschriften zeitgenössischer AutorInnen wollen wir Raum geben. Noch in ihrem Stadium der Verfertigung. Es ist der Nachwuchs, dem wir ein Forum geben, AutorInnen, die sich noch in der Ausbildung befinden. Jenseits einer Wettbewerbs- situation. Wir laden jeweils vier Studierende von insgesamt sechs deutschsprachigen Schreibschulen zu uns ein, sich in szenischen Lesungen mit jeweils einem Text dem Publikum vorzustellen. Mehr