Schauspiel Leipzig ausgezeichnet mit dem
Martin-Linzer-Theaterpreis 2017

Am 14. Juni 2017 wurde das Schauspiel Leipzig mit dem erstmals von der Fachzeitschrift Theater der Zeit vergebenen Martin-Linzer-Theaterpreis 2017 ausgezeichnet. Mit dem Theaterpreis wird die herausragende künstlerische Leistung eines Ensembles anerkannt.

Harald Müller, Dorte Lena Eilers und Enrico Lübbe (v.l.n.r.)
© Kirsten Nijhof

 

 

Erstmalig vergibt Theater der Zeit in diesem Jahr diese Auszeichnung für herausragende künstlerische Leistungen eines Ensembles im deutschsprachigen Raum. Der Preis ist dem langjährigen Theater der Zeit Kritiker Martin Linzer gewidmet und wird durch einen jährlich wechselnden Alleinjuror vergeben. In diesem Jahr durch Harald Müller, Verlagsleiter von Theater der Zeit.

Nach Einladungen zu international renommierten Festivals wie dem Theatertreffen 2017, der Theater-Biennale in Venedig und den Autorentheatertagen am Deutschen Theater ist die Auszeichnung mit dem Martin-Linzer-Theaterpreis 2017 eine großartige Anerkennung der künstlerischen Arbeit die unter Intendant Enrico Lübbe am Schauspiel Leipzig stattfindet und die sich sowohl in Auslastungszahlen und künstlerischen Debatten, die weit über Leipzig hinaus sichtbar werden, zeigt.
 
Aus der Begründung von Juror Harald Müller: „Unter der Leitung seines Intendanten Enrico Lübbe ist es dem Ensemble nicht nur gelungen, ein ehedem leergespieltes Haus wieder zu füllen – mit jährlichen Auslastungszahlen von über achtzig Prozent – sondern es auch zu einem zentralen Ort gedanklicher und künstlerischer Debatte zu entwickeln. Hier wird etwas verfolgt, das nicht den schnellen Einzelerfolg sucht, das dank kluger konzeptioneller Rahmung über das Bühnengeschehen hinausweist und immer ein Ziel hat: den neuen Zuschauer, Jung und Alt … Die ersten Jahre Enrico Lübbes in Leipzig zeigen, dass der Widerspruch von mobiler Innovationsfähigkeit und organisatorischer Stabilität eines Ensembletheaters dieser Größenordnung nicht nur zu überwinden, sondern auch fruchtbar zu machen ist.

© Kirsten Nijhof