Wenzel Banneyer

Wenzel Banneyer wurde in Aachen geboren. Nach einer kleinen Hip-Hop-Karriere in Bielefeld besuchte er die Schauspielschule in Köln. Darauf folgten erste Engagements am Theater der Keller in Köln und bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Ab 2002 war er für drei Jahre am Theater der Stadt Aalen und danach für weitere drei Jahre am Landestheater Tübingen unter der Leitung von Simone Sterr engagiert. Von der Spielzeit 2008/09 bis 2012/13 gehörte er zum Schauspielensemble der Theater Chemnitz. Dort spielte er unter anderem den Woyzeck in Enrico Lübbes Inszenierung, Herodes Antipas in „Salome“ (Regie: Claudia Bauer) und den Liliom in der Inszenierung von Marc Lunghuß. Er arbeitete zudem in Chemnitz mit Bruno Cathomas, Schirin Khodadadian und Christian Brey zusammen.

Seit August 2013 ist Wenzel Banneyer Ensemblemitglied am Schauspiel Leipzig. Hier setzt er seine Zusammenarbeit mit Hausregisseurin Claudia Bauer nach der mehrfach Festival-eingeladenen Uraufführung von „Und dann“ von Wolfram Höll fort und ist sowohl in Jean Genets „Splendid’s“ auf der Hinterbühne als auch in der Uraufführung von Bernhard Studlars „Die Ermüdeten oder Das Etwas, das wir sind“ in der Diskothek zu sehen. Auf der Großen Bühne spielt er zudem den Münz-Matthias in „Die Dreigroschenoper“, Shep Campbell in der Uraufführungsinszenierung des Romans „Zeiten des Aufruhrs“ von Richard Yates in der Inszenierung von Enrico Lübbe und in Brechts „Baal“ von Nuran David Calis. Außerdem moderiert er die Samstagabendunterhaltung „Le Clûb“ in der Baustelle.