Lazarus

von David Bowie & Enda Walsh
Nach dem Roman „The Man Who Fell To Earth” von Walter Tevis
Deutsch von Peter Torberg
In „Der Mann, der vom Himmel fiel“ spielte David Bowie 1976 Thomas Jerome Newton, einen Außerirdischen, der zur Erde kommt, um Wasser für seinen verdorrenden Heimatplaneten zu finden. „Lazarus“ schreibt die Geschichte weiter: Jahrzehnte nach dem Scheitern seines Projekts lebt Newton immer noch im interplanetarischen Exil in New York und betäubt sich mit Gin, Frühstücksflocken und TV. Figuren tauchen auf, Menschen aus Newtons Vergangenheit. Realität und Traum vermischen sich, ein dunkler Gegenspieler tritt in Erscheinung, bis ein namen- und schicksalloses Mädchen ihm die Hoffnung gibt, doch noch auf seinen Heimatplaneten zurückkehren zu können.

Seit der Premiere im Sommer 2019 begeistert David Bowies erstes und einziges Musical mit Welthits wie „Heroes“, „Changes“ oder „Life on Mars?“ am Schauspiel Leipzig. Ein spektakuläres Bühnenfest mit Live-Musik.

„Lazarus“ wird präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Fox, Jones / Tintoretto Entertainment sowie des New York Theatre Workshop.
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Pressestimmen

Freie Presse
„In purer Begeisterung geht ‚Lazarus‘ zu Ende.“
kreuzer
„Das Ensemble meisterte David Bowies ‚Lazarus‘ mit Handwerksbravour.“
KULTURA-EXTRA
„Dass [Christopher] Nell großartig singen und schauspielern kann, hat er schon in Produktionen von Robert Wilson am Berliner Ensemble bewiesen. Auch als Thomas Jerome Newton macht er in der ersten Regiearbeit von Fritsch-Darsteller Hubert Wild am Schauspiel Leipzig eine gute Figur. […] Nell steht vor allem im Zentrum einer großen Ensembleleistung, aus der neben ihm gesanglich vor allem Anna Keil, Luise Schubert als Newtons Assistentin Elly und Dirk Lange als schwuler Lederrocker und düsterer Killer Valentine herausragen.“
Kunst und Technik
„Stephan König ist ein begnadeter Pianist und so kommen statt brachialer Drums und Gitarren-Beats die weicheren Komponenten von Bowies Songs zur Geltung.“
LVZ
„Anna Keil tänzelt das Mädchen überzeugend als Traumfigur. Als Gegenpart, ganz in Schwarz, bricht wie eine Naturgewalt immer wieder Valentine in die Szenen ein, dessen Zynismus Hoffnungen erdrückt. Mit herausragender Präsenz gespielt von Dirk Lange.“
MDR Kultur
„Die Inszenierung des Schauspiels schafft es nun, Bowies Musik sehr professionell und mitreißend zu präsentieren: Das ist kein Stadttheater-Musical, sondern wirklich erste Liga!“
Meine Kirchenzeitung
„Regie führte in Leipzig der Sänger und Schauspieler Hubert Wild, das raumgreifende Bühnenbild schuf Susanne Münzner, die sehenswerten Kostüme Dagmar Elizabeth Mecca und die planetarischen, zum Teil witzigen Videoinstallationen Heta Multanen. Viele Beteiligte mehr auf und hinter der Bühne tragen zum Erfolg dieses fantastischen Theaterabends bei – allesamt ‚Heroes for one day‘, denen Applaus gebührt.“
mephisto 97.6
„Regisseur Hubert Wild weiß das gewaltige Bühnenbild von Susanne Münzner beeindruckend zu bespielen. […] ‚Lazarus‘ wirkt wie ein Stück Broadway, das nach Leipzig gebracht wurde.“
nachtkritik.de
„In Gesang und besonders in ihrer Körpersprache glänzt […] Anna Keil als das Mädchen wie ein Stern. Ihre kleinen Zuckungen, Drehungen, Körperwiegen und Kopfbewegungen sind von besonderem Ausdruck, da klingt mehr an als typische Musicaldarstellung. In dieser Hinsicht ist Dirk Lange hervorzuheben. […] Lange agiert so überschießend mit gestelztem Gang, großem Gestus und grimassierendem Gesichtsspiel, dass er zugleich auch eine Musical-Parodie ist. […] Bei ihm ist eine leise Warnung zu spüren, Pop als Masseninszenierung nicht einfach hinzunehmen, davor, dass bloßes Schwelgen auch Gefahren beinhaltet.“
Neues Deutschland
„[D]ie unglaubliche Anna Keil als Mädchen in Weiß, eine Fiktion Newtons, aber mit was für einem starken Ausdruck!“
Sächsische Zeitung
„Ordentlich trumpft die Liveband auf. Die Inszenierung setzt auf visuelle Effekte und geschickte Lichtinszenierungen. […] Die Spielerleistung nötigt Respekt ab. Kletter- und Tanzeinlagen haben akrobatische Ausmaße.“
Premiere am 15. Juni 2019

Spieldauer

ca. 1:50, keine Pause

Besetzung

Christopher Nell als Thomas Jerome Newton
Tilo Krügel als Michael
Julia Zabolitzki als Japanerin / Maemi
Christine Fischer, Daniela Keckeis, Enis Turan als Teenage Girls
Anna Keil als Mädchen, später Marley
Dirk Lange als Valentine
Stephan König (Klavier, Keyboard 1), Melchior Walther (Keyboard 2), Frank Nowicky (Saxophon), Matthias Büttner (Posaune), Lars Kutschke (E-Gitarre 1), Georg Spieß (E-Gitarre 2), Jakob Müller (Bassgitarre), Dominique Ehlert (Schlagzeug) als Live-Musiker

Team

Musikalische Leitung: Stephan König
Dramaturgie: Georg Mellert
Choreographie: Salome Schneebeli
Licht: Carsten Rüger
Musikalische Einstudierung: Stephan König, Melchior Walther
Sprachcoaching Japanisch: Nao Sakata
Audiodeskription: Maila Giesder-Pempelforth, Matthias Huber, Pernille Sonne, Beatrix Hermens
Theaterpädagogische Betreuung: Babette Büchele

Trailer

Silvester 2019

Die Vorstellung von „Lazarus“ am 31.12.2019 findet im Rahmen unseres Silvesterprogramms statt. mehr lesen

„Lazarus“ wird präsentiert mit freundlicher Genehmigung von Robert Fox, Jones/Tintoretto Entertainment sowie des New York Theatre Workshop.