Laura Bernhardt

Laura Bernhardt, geboren 2000 in Frankfurt am Main, studierte Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen und im Erasmusprogramm Regie am Thomas Bernhard-Institut in Salzburg. Mit „Deutschland erwacht, bleibt aber liegen“ wurde sie 2024 zum Dramatiker*innenfestival nach Graz eingeladen. Im Anschluss an ihre Zeit als Regieassistentin am Düsseldorfer Schauspielhaus (u.a. bei Robert Wilson, Toshiki Okada) studiert sie seit 2024 im Master Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und im Gastsemester Szenisches Schreiben an der UdK Berlin. Sie beschäftigt sich mit Stoffen aus der NS-Zeit, die bis in die Gegenwart strahlen, den Abgründen des Internets und patriarchalen Strukturen. Mit „alle:s marode“ war sie für den Retzhofer Dramapreis 2025 und für den Kleist-Förderpreis 2026 nominiert, mit „A night in Stalingrad in 4K“ für den Preis der Jungen Dramatik 2026. Sie wird von henschel SCHAUSPIEL als Autorin vertreten, nimmt am Förderprogramm FORUM-Text des Drama Forum Graz teil und hat den Nachwuchswettbewerb MAGMA am Dschungel Wien gewonnen.
Foto: Lev Gonopolskiy