Kindheiten
vorschlag:hammer (Duisburg/Berlin/Zürich)
In vielen wohlhabenden Gesellschaften, darunter auch Deutschland, werden Kinder zunehmend zu einer Minderheit. Was bedeutet es, Kind zu sein in einer Gesellschaft, die immer älter wird? Wie blicken Kinder auf die Welt, die wir ihnen hinterlassen? Was wünschen sie sich? Und wie hören wir ihnen zu, ohne sie sofort zu deuten, zu verbessern, zu normieren? In seiner Arbeit entwickelt das Kollektiv vorschlag:hammer aus biographischen Interviews mit Kindern aus Leipzig, Zürich, Duisburg und Berlin eine vielstimmige Inszenierung über Kindheit(en) im Jahr 2025.
Die Kinder erzählen von sich, ihren Beobachtungen, Sehnsüchten und Widersprüchen — mal erwartbar, mal überraschend, mal trotzig und oft unbequem. Es entsteht ein eigenwilliges Bild aus kleinen Biographemen, das gleichermaßen authentisch wie phantasievoll erscheint. Mit feinem Gespür für die Risse, Brüche und poetischen Momente im Alltäglichen entwirft vorschlag:hammer ein vielschichtiges Panorama über Kindheiten heute — und über das Spiel als Möglichkeitsform, sich Welt gemeinsam zu erschließen. Ein Abend, der sich auf das Risiko einlässt, Kinder ernst zu nehmen. Nicht als Zukunft, sondern jetzt — als Spiegel unserer Gegenwart.
vorschlag:hammer entwickelt seit 2009 als Kollektiv Theaterproduktionen. Ihr performatives Erzähltheater hat sich in den vergangenen Jahren für unterschiedlichste ästhetische Strategien geöffnet, zu visuell-atmosphärischen, filmischen oder körperfokussierten Arbeiten. Dabei adaptieren sie frei bereits existierende Stoffe oder entwickeln recherchebasierte Inszenierungen zu immer neuen Themenfeldern. Seit 2015 erhält vorschlag:hammer die Spitzenförderung des Landes NRW. vorschlag:hammer studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim sowie Schauspiel in Bern und Zürich. Der sich stets ergänzende vorschlag:hammer-Kern besteht aus Kristofer Gudmundsson, Gesine Hohmann und Stephan Stock. vorschlag:hammer ist Teil des Netzwerks cobratheater.cobra.
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Die Kinder erzählen von sich, ihren Beobachtungen, Sehnsüchten und Widersprüchen — mal erwartbar, mal überraschend, mal trotzig und oft unbequem. Es entsteht ein eigenwilliges Bild aus kleinen Biographemen, das gleichermaßen authentisch wie phantasievoll erscheint. Mit feinem Gespür für die Risse, Brüche und poetischen Momente im Alltäglichen entwirft vorschlag:hammer ein vielschichtiges Panorama über Kindheiten heute — und über das Spiel als Möglichkeitsform, sich Welt gemeinsam zu erschließen. Ein Abend, der sich auf das Risiko einlässt, Kinder ernst zu nehmen. Nicht als Zukunft, sondern jetzt — als Spiegel unserer Gegenwart.
vorschlag:hammer entwickelt seit 2009 als Kollektiv Theaterproduktionen. Ihr performatives Erzähltheater hat sich in den vergangenen Jahren für unterschiedlichste ästhetische Strategien geöffnet, zu visuell-atmosphärischen, filmischen oder körperfokussierten Arbeiten. Dabei adaptieren sie frei bereits existierende Stoffe oder entwickeln recherchebasierte Inszenierungen zu immer neuen Themenfeldern. Seit 2015 erhält vorschlag:hammer die Spitzenförderung des Landes NRW. vorschlag:hammer studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim sowie Schauspiel in Bern und Zürich. Der sich stets ergänzende vorschlag:hammer-Kern besteht aus Kristofer Gudmundsson, Gesine Hohmann und Stephan Stock. vorschlag:hammer ist Teil des Netzwerks cobratheater.cobra.
Leipzig-Premiere am 20. November 2026
Residenz in der Spinnerei
Residenz in der Spinnerei
