Schöne Vorstellung

In den vergangenen Jahren haben wir besondere Orte und Räume dieser Stadt aufgesucht, die sonst meist verschlossen bleiben, um dort für Sie Theater zu machen: vom Matthäikirchhof über das Völkerschlachtdenkmal, von der Anatomie des Universitätsklinikums bis zum agra Messepark Leipzig.
Nun kehren wir noch mal zurück an einen ganz besonderen Ort, der all das erst möglich gemacht hat: das Schauspiel Leipzig. Wir führen Sie dorthin, wo Theater entsteht — in Räume, die dem Publikum normalerweise verborgen bleiben: in die Klimazentrale, die Unterbühne, den Kostümfundus. An Orte, die das unsichtbare Herz des Theaters sind.

Aber auch dieses Herz schlägt für die Vorstellungen — und jede Vorstellung gibt wiederum dem Theater den Herzschlag vor, und das weit vor dem jeweiligen Stückbeginn. „Noch 30 Minuten bis zur Vorstellung!“ ist am Abend ein gewohnter Einruf im Backstage-Bereich des Theaters — aber was geschieht, damit sich auf der Bühne der Vorhang hebt? Das Innerste des Theaters hält dazu viele Geschichten bereit, Spuren und Erinnerungen, aus naher und entfernterer Zeit. Wenn es kurz vor Stückbeginn heißt: Schöne Vorstellung!, dann ist das mehr als ein Gruß hinter der Bühne. Es ist ein Wunsch. Ein Ritual. Ein Versprechen. Eine besondere Welt wird sich für Sie öffnen.

Auf dem Weg zur Vorstellung erleben Sie weit mehr als nur 30 Minuten — wir werden Jahre und Jahrzehnte zurücklegen, erzählen von Theatergeschichte und Theatergeschichten, von Momenten des Gelingens und Momenten des Scheiterns, von echten und erträumten Träumen.
Und wenn es dann schließlich auch bei uns am Abend heißen wird: „Schöne Vorstellung!“, dann beginnt sie auch — vielleicht anders als erwartet, aber mit dem gesamten Ensemble und mit Ihnen.

Die künstlerische Leitung dieser Produktion übernehmen Falk Rößler, Hubert Wild und Salome Schneebeli.
Falk Rößler entwickelte zuletzt am Schauspiel Leipzig für die ag(o)ra auf dem Gelände des agra Messepark Leipzig „Die Gläserne Kuh. Prüfbegehung der agra-Landwirtschaftsausstellung 1981“. Hubert Wild war mehrfach in Produktionen des Schauspiel Leipzig als Sänger und Schauspieler zu Gast (u. a. „Wolken.Heim“ und „Die Rättin“), zudem inszenierte er „Cabaret“ und „Lazarus“. Die Choreographin Salome Schneebeli inszenierte u. a. die Uraufführungen von Giorgio Ferrettis „America“ und Raphaela Bardutzkys „Altbau in zentraler Lage“ in der Diskothek sowie in dieser Spielzeit „Bernarda Albas Haus“ auf der Großen Bühne. Hugo Gretler war von 2013 bis 2024 Ausstattungsleiter am Schauspiel Leipzig und hat mit zahlreichen Bühnenbildern das Erscheinungsbild des Hauses geprägt. Stefan Kaegi ist, auch als Teil der Gruppe „Rimini Protokoll“, Experte für Recherche-Produktionen und Bespielungen an besonderen Orten. In der Residenz war von ihm die Produktion „Société Anonyme“ zu sehen.
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Premiere am 08. Mai 2027
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