The Düsseldorf Düsterboys
Duo Duo
The Düsseldorf Düsterboys sind Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti, die viele Musikliebhaber*innen in diesem Land nicht nur als die unverkennbaren Stimmen der Düsterboys, sondern auch als jene ihrer Schwesterband International Music kennen dürften. Haben diese mit „Die besten Jahre“ und „Ententraum“ bereits zwei Alben veröffentlicht, folgt mit „Duo Duo“ endlich auch das zweite Album von The Düsseldorf Düsterboys, die Peter und Pedro als Duo schließlich schon lange vor International Music gegründet haben.
„Duo Duo“ handelt von einer funktionierenden Partnerschaft. Das macht vor allem die Liebeslieder auf diesem Album so herrlich doppeldeutig, wenn es etwa in der ersten Single „Ab und zu“ heißt: "Doch wenn es mir gefällt / Und dann auch Dir gefällt / Wenn es uns beiden gut gefällt", ist vollkommen unklar, ob sich hier die beiden Künstler als Paar ansingen, oder ob die Botschaft sich an die Zuhörer*innen wendet, die wiederum an mögliche weitere Personen denken. So kommt es beim Hören mitunter zu interessanten doppelten Dopplungen: Duo Duo in Stereo!
Was die musikalischen Einflüsse angeht, so ist der outernational Folk-Pop auf „Duo Duo“ nicht weniger vielschichtig bzw. eindeutig uneindeutig: Es gibt Einflüsse aus der Folk-Musik, aus dem brasilianischen Tropicalismo, manches erinnert an Kirchenchoräle, anderes wiederum an die Anti-Folk-Bewegung der frühen Nullerjahre oder good old Velvet Underground („Gangster“). Mitunter alles zusammen in einem Song!
So hat man beim Hören das Schloss Waldeck und seine quarzenden Barden genauso im Kopf wie das Monterey-Festival und seinen kosmopolitischen Esprit. Bei allem Retro-Verdacht - einige Chorstimmen auf diesem Album stammen tatsächlich aus dem Sampler - ist „Duo Duo“ in jedem Fall eine Pop-Musik der Gegenwart!
https://duesseldorfduesterboys.de
mehr anzeigen
„Duo Duo“ handelt von einer funktionierenden Partnerschaft. Das macht vor allem die Liebeslieder auf diesem Album so herrlich doppeldeutig, wenn es etwa in der ersten Single „Ab und zu“ heißt: "Doch wenn es mir gefällt / Und dann auch Dir gefällt / Wenn es uns beiden gut gefällt", ist vollkommen unklar, ob sich hier die beiden Künstler als Paar ansingen, oder ob die Botschaft sich an die Zuhörer*innen wendet, die wiederum an mögliche weitere Personen denken. So kommt es beim Hören mitunter zu interessanten doppelten Dopplungen: Duo Duo in Stereo!
Was die musikalischen Einflüsse angeht, so ist der outernational Folk-Pop auf „Duo Duo“ nicht weniger vielschichtig bzw. eindeutig uneindeutig: Es gibt Einflüsse aus der Folk-Musik, aus dem brasilianischen Tropicalismo, manches erinnert an Kirchenchoräle, anderes wiederum an die Anti-Folk-Bewegung der frühen Nullerjahre oder good old Velvet Underground („Gangster“). Mitunter alles zusammen in einem Song!
So hat man beim Hören das Schloss Waldeck und seine quarzenden Barden genauso im Kopf wie das Monterey-Festival und seinen kosmopolitischen Esprit. Bei allem Retro-Verdacht - einige Chorstimmen auf diesem Album stammen tatsächlich aus dem Sampler - ist „Duo Duo“ in jedem Fall eine Pop-Musik der Gegenwart!
https://duesseldorfduesterboys.de
