Heute
https://www.schauspiel-leipzig.de Schauspiel Leipzig Bosestraße 1, 04109 Leipzig
Fr, 15.05. 19:30 — 21:15
Auftragswerk des Schauspiel Leipzig

(& super creeps)
Große Bühne
https://www.schauspiel-leipzig.de Schauspiel Leipzig Bosestraße 1, 04109 Leipzig
Fr, 15.05. 20:00 — 21:10
Diskothek
Julian Hetzel (Utrecht) / Artists in Residence
Koproduktion mit der Residenz

Gastspiel beim Berliner Theatertreffen 2026
15., 16., 17.5. / HAU 1

„Drei Mal links ist rechts“ von Studio Julian Hetzel ist ein radikales, provokantes, lustiges, vielschichtiges Stück über Polarisierungen. Ein ungewöhnliches Familienporträt, das wie unter einem Vergrößerungsglas Gesellschaft betrachtet. Können wir mit Menschen zusammenleben, deren Überzeugungen den eigenen diametral entgegenstehen?

Gleich zwei Produktionen des Schauspiel Leipzig gehen dieses Jahr ins Rennen um den renommierten Mülheimer Dramatikpreis! Nominiert sind Anna Behringers Stück „Aufzeichnungen aus einem weißen Zimmer“ (R: Thirza Bruncken) und Lukas Rietzschels „Der Girschkarten“ (R: Enrico Lübbe). Beide kamen in der Diskothek zur Uraufführung.

Für das Schauspiel Leipzig ist es bereits die 9. bzw. 10. Mülheim-Einladung in der Intendanz von Enrico Lübbe. Das Theaterfestival findet vom 16.5. bis 6.6.2026 statt.
von Thomas Köck
Regie: Elsa-Sophie Jach
Auftragswerk des Schauspiel Leipzig

15.5. / 19:30 / Große Bühne
7.6. / 18:00 / Große Bühne

Auf „Es war einmal …“ folgt in der Regel etwas Verheißungsvolles: entweder eine phantastische Erzählung oder ein nostalgischer Blick in ‚die guten alten Zeiten‘. In diesem Sinne konkurrieren hier märchenhafte und politische Figuren um eine eigene Geschichte. So gedeiht vor der Kulisse des deutschen Waldes ein kulturelles Phantasma, das im Lande sortieren will: die Guten ins Töpfchen und
die Schlechten …
von Yade Yasemin Önder
Regie: Ebru Tartıcı Borchers

15.5. / 20:00 / Diskothek

„irgendwo in deutschland“ lebt Lale mit ihren Eltern und ihrem Bruder Lilo. Doch nichts ist normal hier, in dem Land, das für die Familie ein Zufluchtsort ist. Mama, die nicht mehr schreiben darf, verstummt; Papa hält nur mühsam den Anschein von Ordnung aufrecht. Erst als die Couch der Familie zu sprechen beginnt, lösen sich langsam die Mauern um das Erlebte. „Bu sözler bizim“ erzählt in poetischen Bildern von Fluchterfahrung und der Chance, sich der eigenen Geschichte zu stellen.

Die Inszenierung ist auch für Kinder und Jugendliche ab der Mittelstufe gut zugänglich.
von William Shakespeare
Deutsch von Jens Roselt, Fassung von Pia Richter und Julia Buchberger
Regie: Pia Richter

16.5., 30.5., 3.7. / 19:30 / Große Bühne

In Illyrien geht es hoch her: Orsino liebt Olivia, doch die liebt Cesario und der hat wiederum ein Auge auf Orsino geworfen. Das allein wäre kompliziert genug, doch noch dazu ist Cesario gar nicht Cesario, sondern die verkleidete Viola. Und so beginnt die große Verwechslung. Wie in Songs von Taylor Swift leben sie in einer Welt zwischen Illusion und Realität. Doch vielleicht finden sie durch die Musik zu ihren wahren Gefühlen?
Wolfram Koch & l'Orchestre du Soleil
nach Albert Camus

23.5. / 20:00 / Große Bühne

In einem Parforceritt erzählt Wolfram Koch als Ich-Erzähler die Kindheits-Geschichte des Literaturnobelpreisträgers Albert Camus. Aufgewachsen in Armut im Algier der 1920er Jahre, entdeckt er durch die Schule eine neue Welt. Die Musik des Orchestre du Soleil liefert den Soundtrack zu diesem Stück über das Abenteuer Bildung.
von Georg Büchner
Regie: Enrico Lübbe

17.5. / 18:00 / Große Bühne

„Immerzu. Immerzu.“ Woyzeck muss zum Hauptmann, zum Doktor, in die Kaserne. Jeden Tag. Und dann gibt es noch Marie. Aber egal, was Woyzeck tut — reichen wird es nie. Immerzu gibt es aber auch die Stimmen in Woyzecks Kopf, die ihm noch ganz andere Dinge einsagen, die er tun soll. Bis hin zum Mord: „Der Mensch ist ein Abgrund.“ Die Gesellschaft, wie Büchner sie in seinem expressiven Drama zeigt, ist es auch.
von Maria Milisavljević
Regie: Kamila Polívková

17.5. + 16.6. / 20:00 / Diskothek

Drei Generationen von Frauen: Eine Großmutter, deren beste Freundin Opfer eines Femizids wurde. Eine Mutter, die gelernt hat, Beleidigungen und Demütigungen still zu ertragen. Eine Tochter, die immer wieder häuslicher Gewalt ausgesetzt ist. All ihre Lebensgeschichten scheinen einer vorgezeichneten Bahn zu folgen. Doch die Tochter will dieser nicht weiter folgen und fasst den folgenschweren Entschluss, einen Ausweg zu suchen.
Am 4. Mai fuhr in der Leipziger Innenstadt ein Auto in eine Fußgängerzone.
Die schrecklichen Ereignisse erfüllen uns mit Fassungslosigkeit und tiefer Trauer. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Angehörigen.

Das Schauspiel Leipzig versteht sich als Ort der Offenheit, des Miteinanders und der Menschlichkeit. In diesen schweren Zeiten möchten wir als Stadtgesellschaft zusammenstehen, einander beistehen, Mut und Trost spenden.

GAP

Doris Uhlich (Wien)

Leipzig-Premiere am 28.5. / 20:00 / Residenz (Spinnerei)

Die Choreographin Doris Uhlich arbeitet für „GAP“ mit ehemals wohnungslosen Menschen aus Wien zusammen. Ihre Biographien und Körper sind Archive persönlicher Geschichten — mehr als nur subjektive Narrationen. Sie machen die Geschichte der Gegenwart sichtbar.