aufgrund der aktuellen Pandemiesituation hat die Stadt Leipzig beschlossen, den Kulturbetrieb weiter ruhen zu lassen. Deshalb werden wir den Vorstellungsbetrieb bis einschließlich 1. Mai nicht wieder aufnehmen können. Die Arbeit an unseren neuen Produktionen laufen unter den gegebenen Hygiene- und Schutzbedingungen weiter und wir hoffen, Ihnen diese alsbald auf der Bühne präsentieren zu können.

Informationen zu den Modalitäten der Kaufpreis-Erstattung von abgesagten Eigenveranstaltungen finden Sie hier.

Zu welchem Zeitpunkt wir einen Spielplan für den Monat Mai vorlegen können, hängt von den weiteren Corona-Schutzmaßnahmen ab. Hiervon abhängig ist auch, wann der Vorverkauf für Vorstellungen im Mai wieder geöffnet werden kann.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Treue und Unterstützung!
Bitte bleiben Sie gesund,

Ihr Schauspiel Leipzig

Mit „The Juliet Duet“ knöpfen sich die isländischen Choreographinnen und Tänzerinnen Erna Ómarsdóttir und Halla Ólafsdóttir das Ballettstück „Romeo und Julia“ von Sergei Prokofjew vor und fokussieren ganz die Figur der Julia. Die Partitur aus dem Jahr 1935 dient als Vorlage für ein Tanz-Konzert, in dem die Stimme als unsichtbarer Körper und die Musik als Erweiterung des Körpers im Raum eingesetzt werden. Dabei beabsichtigen sie, nichts weniger als einen Exorzismus an den jahrhundertealten repressiven Körperideologien des klassischen Balletts zu begehen.

Ihre Produktionsresidenzen, für die sie eigentlich nach Leipzig und Bergen gereist wären, fanden in Reykjavík statt. Von dort gewähren sie Einblick in die Proben und stellen ihr Projekt im Gespräch mit dem Publikum zur Diskussion. Die Moderation übernimmt Thomas Frank, Künstlerischer Leiter der Residenz.

Den Link zum Stream finden Sie zeitnah auf unserer Website.

Foto: Margrèt Seema Takyar

Nach Jahren in der Stadt kehrt Isabel zurück ins Dorf ihrer Eltern. Den alten Schulkameraden begegnet sie auf der Straße. Man grillt, sitzt abends in der Garage zusammen beim Bier. Sprachlosigkeit wird greifbar, und Verständnislosigkeit. Zwischen den Generationen, innerhalb der Generationen. Umso mehr stellen sich manche die Frage, ob die früheren Zeiten nicht doch bessere waren und wie man auf die neuen Zeiten reagieren sollte. Will man sich wieder alles gefallen lassen? Lukas Rietzschels erster Theatertext „Widerstand“ ist ein Auftragswerk des Schauspiel Leipzig und feiert am 14. Mai digital Premiere in der Regie von Enrico Lübbe.

Wir setzen unser Streaming-Angebot im April mit drei weiteren Produktionen fort! Ab dem 1. April sehen sie FAUST / Faust I“, „Drei sind wir“ sowie „Einige Nachrichten an das All“ online. Die Stücke sind zu sehen über das Portal dringeblieben.de‘. Der Preis für das digitale Ticket zu jedem der Stücke beträgt 5 bzw. ermäßigt 3 Euro.

Auch, wenn der Vorstellungsbetrieb noch etwas ruhen muss, sind wir weiterhin digital für Sie da!

13 Blicke hinter die Kulissen: In 13 Videos, die Ende November am Schauspiel Leipzig entstanden sind, kommen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses zu Wort, deren Arbeitsalltag trotz geschlossener Türen weiterging. Die Videos finden Sie hier.

In der Reihe „ensemble & gäste“ stellen Mitglieder des Schauspiel Leipzig in einer fortlaufenden Serie Gäste vor, die das Haus und unsere Produktionen prägen.

Heike Geißler hat für die Residenzproduktion „1984: BACK to NO FUTURE“ von Gob Squad einen Audiowalk gestaltet, den Sie als Download auf der Webseite finden.