Heute
https://www.schauspiel-leipzig.de Schauspiel Leipzig Bosestraße 1, 04109 Leipzig
Sa, 11.07. 19:30 — 21:00
Große Bühne
https://www.schauspiel-leipzig.de Schauspiel Leipzig Bosestraße 1, 04109 Leipzig
Sa, 11.07. 20:00

Lina Majdalanie, Rabih Mroué (Beirut/Berlin)
Residenz in der Spinnerei
Wir haben ein Hygiene- und Schutzkonzept entwickelt, das es uns ermöglicht, unser Haus wieder für Sie zu öffnen! Die coronabedingten Regeln für den Besuch des Schauspiel Leipzig finden Sie hier.
am 12. Juni hat das Schauspiel Leipzig seinen Spielbetrieb eingeschränkt wieder aufgenommen. Nach den Premieren von „Medea“ (R: Markus Bothe) und der Residenzproduktion „The Big Sleep“ entsteht mit „Last but not last“ von Rabih Mroué & Lina Majdalanie vor der Sommerpause noch eine weitere Produktion, welche den Corona-Schutzmaßnahmen für den Probenbetrieb und den Publikumsverkehr entspricht.
Tickets für die Julivorstellungen können Sie ab sofort online buchen. Unsere Tageskasse ist seit dem 8. Juni wieder für Sie geöffnet.
Informationen zu den Modalitäten der Kaufpreis-Erstattung von abgesagten Eigenveranstaltungen finden Sie hier.

Der Kartenvorverkauf für die Vorstellungen in der Spielzeit 2020/21 startet am 3. September.
„Gefühlte Wirklichkeiten“ steht als Motto über der Spielzeit 2020/21. Vom Herbst an bis in den Februar hinein haben wir sie entwickelt. Fragen haben uns begleitet, über das stetig anwachsende Grundrauschen von gefühlten Empfindungen, über den Widerstreit individualistischer Überzeugungen, die sich immer polarisierender begegnen, über die drängende Suche nach Sinn, über die Wucht, mit der viele sich dabei hinter neuen oder altbekannten Konzepten, Idealen und Forderungen versammeln, und über einen Rückzug ins Private, der andererseits kultiviert wird wie lange nicht mehr.
Es war ein sonniger Sonntag, im Jahr 2016, als in einer kleinen Kirche, in einer kleinen Stadt in Polen, eine äußerst merkwürdige Hochzeit stattfand. Sie versammelte die Lebenden und die Toten, verband Fiktion und Wirklichkeit, Politik und Märchen …
Basierend auf einer wahren Begebenheit erkunden die libanesischen KünstlerInnen Lina Majdalanie und Rabih Mroué jene hybriden, eklektischen Narrative und Symbole, die gegenwärtig in den politischen Diskursen in Polen wirksam sind, und befragen deren gesellschaftspolitische Mechanismen.
Um sich an ihrem Mann Jason zu rächen, der sie und ihre Kinder für eine jüngere Frau und seinen sozialen Aufstieg am Hofe König Kreons im Stich lässt, greift Medea, die einst stolze Prinzessin aus Kolchis, zur radikalsten Tat: In der Fremde verlassen, tief gekränkt und in die Ecke gedrängt, tötet sie ihre eigenen Kinder. Markus Bothe konfrontiert uns in seiner Inszenierung mit dem griechischen Mythos und einer Figur, die uns — auch über 2.400 Jahre nach ihrem Entstehen — drastisch und radikal erscheint.
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Über drei Monate haben unsere Schauspielerinnen und Schauspieler mit der Reihe „Küchenbretter, die die Welt bedeuten“ die Online-Bühne bespielt. Jetzt sind sie wieder live auf der Theaterbühne zu erleben. Die Videos, in denen unser Ensemble seine aktuellen Rollen und Texte neu kontextualisiert hat, können Sie weiterhin hier ansehen.