Premiere am 27. März 2026
Buchpremiere/Szenische Lesung

20.3. / 19:30 / Große Bühne

Gemeinsam präsentieren dtv und Schauspiel Leipzig im Rahmen von „Leipzig liest“ die Buchpremiere von Lukas Rietzschels neuem Roman „Sanditz“ auf der Großen Bühne. Teresa Schergaut und Dirk Lange aus dem Ensemble des Schauspiel Leipzig lesen aus dem Roman, Cornelius Pollmer (DIE ZEIT) ist im Gespräch mit Lukas Rietzschel.
„Sanditz“ erzählt von einer Kleinstadt am Rande eines Braunkohle-Tagebaus. In Episoden folgt Rietzschel den Menschen und verschlungenen Lebenswegen in Sanditz (und darüber hinaus) von der DDR der späten 1970er Jahre bis ins Deutschland der Gegenwart.

Foto: Alexandra Polina
Auftragswerk des Schauspiel Leipzig
von Nino Haratischwili
Regie: Enrico Lübbe

10.3. / 20:00 / Diskothek

Klytämnestra beschränkte sich nicht darauf, Tempel und Waisenhäuser zu eröffnen. Sie hat sich erlaubt zu regieren. Die zehn Jahre, die ihr Mann König Agamemnon im Trojanischen Krieg verbrachte. Nun kehrt er zurück als Sieger und verlangt, dass alles wieder ist wie früher. In Nino Haratischwilis neuem Stück prallen der Wunsch nach Veränderung und Sehnsucht nach der Vergangenheit aufeinander, ebenso wie Antike und Gegenwart.
von William Shakespeare
Deutsch von Jens Roselt, Fassung von Pia Richter und Julia Buchberger
Regie: Pia Richter

15.3. / 18:00 / Große Bühne
26.3. / 19:30 / Große Bühne

In Illyrien geht es hoch her: Orsino liebt Olivia, doch die liebt Cesario und der hat wiederum ein Auge auf Orsino geworfen. Das allein wäre kompliziert genug, doch noch dazu ist Cesario gar nicht Cesario, sondern die verkleidete Viola. Und so beginnt die große Verwechslung. Wie in Songs von Taylor Swift leben sie in einer Welt zwischen Illusion und Realität. Doch vielleicht finden sie durch die Musik zu ihren wahren Gefühlen?
von Felix Krakau
Szenisches Projekt von Tilo Krügel und Denis Petković

10.3. + 25.3. / 19:30 / Foyer 1

Hauptdarstellerin erkrankt? Chor im Streik? Orchester im Stau? Wenn alle Stricke reißen, klingelt bei ihm das Telefon. Bevor die Vorstellung ausfallen muss, rettet er dem Publikum — und dem Theater — den Abend: der Universalschauspieler! Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog über die Brüchigkeit des Daseins wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für eine Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest.

Drive in (UA)

von Yannic Han Biao Federer
Regie: Yves Hinrichs
Produktion des Theaterjugendclubs „Sorry, eh!“

13.3., 14.3., 10.4. / 20:00 / Diskothek

Eine McDonald’s-Filiale in der Nacht, Sperrstunde, hungrige Menschen, eine Katze und lange Telefonate, die niemand führen möchte. Menschen halten sich nicht an Vorschriften, vor allem nicht, wenn sie etwas brauchen — sei es Essen, Nähe oder einfach einen Ort zum Sein. „Drive In“ ist ein Blick auf und in unsere Gesellschaft, die hungrig zurückstarrt. Grotesk begegnen wir den prekären, alltäglichen Verwertungen mit einem einzelnen Biss in eine Maus.
von Joseph Kesselring
Regie: Tina Lanik

14.3. + 28.3. / 19:30 / Große Bühne

Im Haus der Schwestern Abby und Martha ist die Welt in Ordnung — wie in guten alten Zeiten. Unangenehm nur, dass ihr Neffe Mortimer plötzlich so einen Aufstand macht, als er in der Truhe im Wohnzimmer eine fast noch warme Leiche findet. Schließlich ist das doch Privatangelegenheit und muss auch die Polizisten, die zum Tee eingeladen sind, gar nicht weiter interessieren. Erst als unangekündigte Gäste vorbeikommen und ebenfalls eine Leiche dabeihaben, wird es verzwickt ... Eine klassische Komödie voll morbidem Humor und messerscharfer Situationskomik.
von William Shakespeare
Deutsch von Thomas Brasch, Leipziger Fassung von Marion Tiedtke
Regie: Enrico Lübbe

18.3. + 10.4. + 8.5. / 19:30 / Große Bühne

Es sind unsichere Zeiten. Niemand weiß, was morgen ist: Wer wird herrschen, wer wird gestürzt sein? Wer ist noch dabei im Spiel um die Macht, und wer hat schon verloren — das Spiel, die Macht und das Leben? Richard, Herzog von Gloster, will dabei nicht einfach nur eine Spielfigur sein. Er will der entscheidende Spieler sein. Der Sieger über alle.
von Euripides
Regie: Markus Bothe

19.3. / 19:30 / Große Bühne

Einer ungewissen Zukunft in der Verbannung entgegenblickend, greift die stolze Königstochter Medea zur letzten ihr noch zur Verfügung stehenden, grausamen Tat … „Medea“ ist ein Mythos, der uns seit über 2000 Jahren beunruhigend und radikal aufs Neue fasziniert.
von Anna Behringer
Regie: Thirza Bruncken

21.3. + 26.4. / 20:00 / Diskothek

Normalität ist eine Setzung, die auch ein Ausschlusskriterium ist. Beispielsweise für die beiden Schwestern. Sie bemühen sich, in die Welt der Anderen hinein­zufinden, sie zu verstehen und sich anzupassen. Welche unausgesprochenen Regeln gelten und warum, ist ihnen aber oft ein Rätsel. Ihre Aufzeichnungen werden zum Ausgangspunkt einer szenischen Collage über das ‚Anders-Sein‘.