Heute
https://www.schauspiel-leipzig.de Schauspiel Leipzig Bosestraße 1, 04109 Leipzig
Fr, 08.05. 19:30 — 22:40
Große Bühne
Am 4. Mai fuhr in der Leipziger Innenstadt ein Auto in eine Fußgängerzone.
Die schrecklichen Ereignisse erfüllen uns mit Fassungslosigkeit und tiefer Trauer. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Angehörigen.

Das Schauspiel Leipzig versteht sich als Ort der Offenheit, des Miteinanders und der Menschlichkeit. In diesen schweren Zeiten möchten wir als Stadtgesellschaft zusammenstehen, einander beistehen, Mut und Trost spenden.
von William Shakespeare
Fassung & Regie: Adewale Teodros Adebisi

Zum letzten Mal:
9.5. / 19:30 / Große Bühne

Nacheinander stranden sie auf einer entlegenen Insel: erst der gestürzte Herzog von Mailand und später sein machthungriger Bruder. Zudem gibt es die bereits ansässige Bevölkerung, welche durch die Neuankömmlinge unterdrückt wird. Von verschiedenen Warten fragen sich Shakespeares Figuren, welche Herrschaft legitim und gerecht ist. Darum ringen sie mit Worten und Taten, alle an einem Ort zusammengewürfelt durch den titelgebenden Sturm.
von William Shakespeare
Deutsch von Thomas Brasch, Leipziger Fassung von Marion Tiedtke
Regie: Enrico Lübbe

8.5. / 19:30 / Große Bühne

Es sind unsichere Zeiten. Niemand weiß, was morgen ist: Wer wird herrschen, wer wird gestürzt sein? Wer ist noch dabei im Spiel um die Macht, und wer hat schon verloren — das Spiel, die Macht und das Leben? Richard, Herzog von Gloster, will dabei nicht einfach nur eine Spielfigur sein. Er will der entscheidende Spieler sein. Der Sieger über alle.

Gleich zwei Produktionen des Schauspiel Leipzig gehen dieses Jahr ins Rennen um den renommierten Mülheimer Dramatikpreis! Nominiert sind Anna Behringers Stück „Aufzeichnungen aus einem weißen Zimmer“ (R: Thirza Bruncken) und Lukas Rietzschels „Der Girschkarten“ (R: Enrico Lübbe). Beide kamen in der Diskothek zur Uraufführung.

Für das Schauspiel Leipzig ist es bereits die 9. bzw. 10. Mülheim-Einladung in der Intendanz von Enrico Lübbe. Das Theaterfestival findet vom 16.5. bis 6.6.2026 statt.
von Joseph Kesselring
Regie: Tina Lanik

10.5. / 18:00 / Große Bühne

Im Haus der Schwestern Abby und Martha ist die Welt in Ordnung — wie in guten alten Zeiten. Unangenehm nur, dass ihr Neffe Mortimer plötzlich so einen Aufstand macht, als er in der Truhe im Wohnzimmer eine fast noch warme Leiche findet. Schließlich ist das doch Privatangelegenheit und muss auch die Polizisten, die zum Tee eingeladen sind, gar nicht weiter interessieren. Erst als unangekündigte Gäste vorbeikommen und ebenfalls eine Leiche dabeihaben, wird es verzwickt ... Eine klassische Komödie voll morbidem Humor und messerscharfer Situationskomik.
von Sarah Kilter
Regie: Thirza Bruncken

// Stückewettbewerb der Autor:innentheatertage am Deutschen Theater Berlin 2021
// Eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen — Stücke 2022
// Eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2022

9.5. / 20:00 / Diskothek

Vieles in ihrer deutschen Heimat empfindet Ihmchen als scheinheilig. Selbst im engen Freundeskreis lauern die blinden Flecken, die niemand sehen will — gerade diejenigen nicht, die sich als besonders reflektiert verstehen. Wieso sie dafür einen geschärften Blick hat? Sie steht eben nur mit einem Bein in der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Doch irgendwie „sieht man das nicht bei ihr“, das Migrantische.
von Thomas Köck
Regie: Elsa-Sophie Jach
Auftragswerk des Schauspiel Leipzig

15.5. / 19:30 / Große Bühne
7.6. / 18:00 / Große Bühne

Auf „Es war einmal …“ folgt in der Regel etwas Verheißungsvolles: entweder eine phantastische Erzählung oder ein nostalgischer Blick in ‚die guten alten Zeiten‘. In diesem Sinne konkurrieren hier märchenhafte und politische Figuren um eine eigene Geschichte. So gedeiht vor der Kulisse des deutschen Waldes ein kulturelles Phantasma, das im Lande sortieren will: die Guten ins Töpfchen und
die Schlechten …
von Yade Yasemin Önder
Regie: Ebru Tartıcı Borchers

15.5. / 20:00 / Diskothek

„irgendwo in deutschland“ lebt Lale mit ihren Eltern und ihrem Bruder Lilo. Doch nichts ist normal hier, in dem Land, das für die Familie ein Zufluchtsort ist. Mama, die nicht mehr schreiben darf, verstummt; Papa hält nur mühsam den Anschein von Ordnung aufrecht. Erst als die Couch der Familie zu sprechen beginnt, lösen sich langsam die Mauern um das Erlebte. „Bu sözler bizim“ erzählt in poetischen Bildern von Fluchterfahrung und der Chance, sich der eigenen Geschichte zu stellen.

Die Inszenierung ist auch für Kinder und Jugendliche ab der Mittelstufe gut zugänglich.
von Anna Behringer
Regie: Thirza Bruncken

12.5. / 20:00 / Diskothek

// Eingeladen zu den 51. Mülheimer Theatertagen 2026

Normalität ist eine Setzung, die auch ein Ausschlusskriterium ist. Beispielsweise für die beiden Schwestern. Sie bemühen sich, in die Welt der Anderen hinein­zufinden, sie zu verstehen und sich anzupassen. Welche unausgesprochenen Regeln gelten und warum, ist ihnen aber oft ein Rätsel. Ihre Aufzeichnungen werden zum Ausgangspunkt einer szenischen Collage über das ‚Anders-Sein‘.
von Yasmina Reza
Deutsch von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel
Regie: Enrico Lübbe

14.5. / 19:30 / Große Bühne
Zum letzten Mal: 31.5. / 18:00 / Große Bühne

Im Anschluss an beide Vorstellungen Aktion
„Selfie im Bühnenlicht“

Zwei Jungs haben sich geprügelt. Die Eltern wollen die Sache gesittet klären, doch bei Espresso und Selbstgebackenem beginnt in feinen Schichten die Fassade des Liberalismus zu bröckeln … Eine bitterböse Komödie.