Szenische Lesung mit Corinna Harfouch
Die Nachtigall des Zaren
aus dem Lebensbericht des Kastraten Filippo Balatri (1682–1756)
Im Jahr 1700 schickt Zar Peter der Große eine Gesandtschaft zu Ayuki- Khan, dem Herrscher der Kalmücken. Mit von der Partie ist ein halbwüchsiger Sopranist, Filippo Balatri, Leib-Eunuch des Zaren. Als der junge Sänger die Zeltstadt in der Steppe erreicht, ist der Große Khan von seinem Belcanto hingerissen. Ayukis Abschiedsgeschenk für Filippo, ein kostbarer Goldstoff, wird später den Sonnenkönig Ludwig XIV. vor Neid erblassen lassen - nur zwei Episoden aus Filippo Balatris bizarrem, grausamschönen Leben.
Die Autorin Christine Wunnicke hat die wundersame und faszinierende Lebensgeschichte dieses Star-Kastraten auf Grundlage seiner umfangreichen überlieferten Original-Handschriften in „Die Nachtigall des Zaren“ detailgetreu und anekdotenreich rekonstruiert. Wir folgen dem Sänger in den höfischen Alltag, in die europäische Kunstszene und auf die strapaziösen Reisen im 18. Jahrhundert zwischen der kalmückischen Steppe, Pisa und Moskau, Paris und Düsseldorf, München und Wien.
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Die Autorin Christine Wunnicke hat die wundersame und faszinierende Lebensgeschichte dieses Star-Kastraten auf Grundlage seiner umfangreichen überlieferten Original-Handschriften in „Die Nachtigall des Zaren“ detailgetreu und anekdotenreich rekonstruiert. Wir folgen dem Sänger in den höfischen Alltag, in die europäische Kunstszene und auf die strapaziösen Reisen im 18. Jahrhundert zwischen der kalmückischen Steppe, Pisa und Moskau, Paris und Düsseldorf, München und Wien.
