Etienne Pluss

Bühnenbildner
Der Bühnenbildner Etienne Pluss begann seine Laufbahn als Ausstattungsassistent von Achim Freyer und Karl-Ernst Herrmann. Seit 2000 entstehen eigene Bühnenbilder u. a. in Wien (Burgtheater, Akademietheater, Theater in der Josefstadt, Volkstheater), an den Staatsopern Berlin und Hannover, an der Oper Frankfurt, an den Staatstheatern Mainz und Kassel, am Nationaltheater Prag, am Theater Basel sowie den Schauspielhäusern in Düsseldorf, Hamburg, Weimar, Stuttgart, Oslo sowie am Berliner Ensemble. Er arbeitete mit Regisseuren wie George Tabori, Peter Hailer, Adriana Altaras, Philip Tiedemann, Andrea Schwalbach und Joël Lauwers. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet ihn mit Claus Guth. Zudem entwirft er das Bühnendesign für Modenschauen in Mailand und Berlin. Bevor Etienne Pluss sein Bühnenbildstudium an der Hochschule der Künste in Berlin aufnahm, leitete er eine Kunstgalerie in Genf.

Mit Enrico Lübbe verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit für u. a. Inszenierungen am Staatstheater Stuttgart, an der Staatsoper Hannover („Orest“ von Manfred Trojahn (UA)) sowie an der Oper Bonn („Elektra“ von Richard Strauss) und Leipzig („Tristan und Isolde“, Richard Wagner).
Am Schauspiel Leipzig entwarf Etienne Pluss die Bühnenbilder für „Der nackte Wahnsinn“, „Der Gott des Gemetzels“, „Die Maßnahme / Die Perser“ sowie „Faust I + II“ und in der aktuellen Spielzeit 2019/20 für „Mein Freund Harvey“.

In seiner Zusammenarbeit mit Claus Guth an der Staatsoper Unter den Linden entstand das Bühnenbild für die Opern-Uraufführung „Violetter Schnee“, das mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2019 in der Kategorie Bühnenbild ausgezeichnet wurde.

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