Premiere am 6. Februar 2026
Heute
https://www.schauspiel-leipzig.de Schauspiel Leipzig Bosestraße 1, 04109 Leipzig
Mi, 07.01. 19:30 — 20:50
Foyer 1

Wir freuen uns, dass wir unter den 35 nominierten Inszenierungen der Saison 2025 sind: Für das diesjährige nachtkritik-Theatertreffen geht „Der Girschkarten“ (von Lukas Rietzschel, Regie: Enrico Lübbe) ins Rennen.

Bis zum 8.1. können Sie uns mit Ihrer Stimme unterstützen! Wählen Sie online unter den nominierten Inszenierungen bis zu 10 Favoriten:
von William Shakespeare
Regie: Pia Richter

10.1. / 19:30 / Große Bühne

Was ist Liebe? Für das unglückliche junge Paar ist das keine Frage. Für beide ist ihre Liebe eine Gewissheit bis in den Tod hinein. Naiv? Vermutlich. Romantisch? Vielleicht. Und für uns? Ein Ideal oder Abschreckung?
von Heinrich von Kleist
Regie: Elsa-Sophie Jach

11.1. / 18:00 / Große Bühne

Frau Marthe ist erschüttert: Ihr teuerster Krug wurde in der Nacht zerbrochen. Zum Glück ist heute Gerichtstag, da kann die Angelegenheit gleich geklärt werden. Den Richter scheint das wenig zu interessieren. Erst als Marthes Tochter Eve endlich zu Wort kommt, werden die Geschehnisse klarer. Kleists Lustspiel zeigt ein Rechtssystem, das am Zerbrechen ist — und an dem auch Eve zu zerbrechen droht.
von Anna Behringer
Regie: Thirza Bruncken

20.1. + 1.2. / 20:00 / Diskothek

Normalität ist eine Setzung, die auch ein Ausschlusskriterium ist. Beispielsweise für die beiden Schwestern. Sie bemühen sich, in die Welt der Anderen hinein­zufinden, sie zu verstehen und sich anzupassen. Welche unausgesprochenen Regeln gelten und warum, ist ihnen aber oft ein Rätsel. Ihre Aufzeichnungen werden zum Ausgangspunkt einer szenischen Collage über das ‚Anders-Sein‘.
Auftragswerk des Schauspiel Leipzig
von Nino Haratischwili
Regie: Enrico Lübbe

17.1. / 20:00 / Diskothek
18.1. / 16:00 / Diskothek (mit Kinderbetreuung)
24.2. / 20:00 / Diskothek

Klytämnestra beschränkte sich nicht darauf, Tempel und Waisenhäuser zu eröffnen. Sie hat sich erlaubt zu regieren. Die zehn Jahre, die ihr Mann König Agamemnon im Trojanischen Krieg verbrachte. Nun kehrt er zurück als Sieger und verlangt, dass alles wieder ist wie früher. In Nino Haratischwilis neuem Stück prallen der Wunsch nach Veränderung und Sehnsucht nach der Vergangenheit aufeinander, ebenso wie Antike und Gegenwart.
von Yasmina Reza
Deutsch von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel
Regie: Enrico Lübbe

24.1. / 19:30 / Große Bühne
8.2. / 18:00 / Große Bühne

Zwei Jungs haben sich geprügelt. Die Eltern wollen die Sache gesittet klären, doch bei Espresso und Selbstgebackenem beginnt in feinen Schichten die Fassade des Liberalismus zu bröckeln … Eine bitterböse Komödie.
Nach dem Roman von Robert Musil
Regie: Lukas Leon Krüger

7.1. + 14.1. / 19:30 / Foyer 1

Konfrontiert mit übermächtigen Empfindungen, für die er überhaupt erst eine Sprache erlernen muss, wird der Internatsschüler Törleß Teil einer Clique, die mit eiskaltem Kalkül die Demütigung eines Mitschülers vorantreibt — und muss sich selbst fragen, welche Rolle er im düsteren Spiel einnimmt. Robert Musils Erstlingswerk von 1906 analysiert im Kleinen die Dynamik einer Verrohung, die wenige Jahrzehnte später in einen gesellschaftlich organisierten Sadismus münden sollte.
Lesereihe mit Andreas Keller und Gästen

15.1. / 19:30 / Foyer 1

Im Shiguli fährt Carl Bischoff von Gera nach Berlin, wo er im Kreis des „klugen Rudels“ den Aufbruch in eine neue Zeit der Möglichkeiten erlebt. Gemeinsam mit seinen Gästen taucht Andreas Keller in die poetische Welt von Lutz Seilers Roman ein.

In Folge 15 wird Thorsten Merten zu Gast sein.

Foto: Susann Friedrich
von Sivan Ben Yishai
Deutsch von Maren Kames
Regie: Katrin Plötner
Studioinszenierung 2026

Premiere am 6.2. / 20:00 / Diskothek

Olivia Öl reflektiert in dieser argumentativen Übung ihre Beziehung mit Popeye, einem muskulösen Seemann. Warum gerät ihr Bedürfnis nach Unabhängigkeit in Konflikt mit dem eigenen Begehren und der Sehnsucht nach Liebe? Radikal und explizit werden hier moderne Paarbeziehungen und tradierte Muster befragt, werden intime Details gnadenlos seziert und öffentlich verhandelt.
von William Shakespeare
Fassung & Regie: Adewale Teodros Adebisi

Wiederaufnahme am 27.2. / 19:30 / Große Bühne

Nacheinander stranden sie auf einer entlegenen Insel: erst der gestürzte Herzog von Mailand und später sein machthungriger Bruder. Zudem gibt es die bereits ansässige Bevölkerung, welche durch die Neuankömmlinge unterdrückt wird. Von verschiedenen Warten fragen sich Shakespeares Figuren, welche Herrschaft legitim und gerecht ist. Darum ringen sie mit Worten und Taten, alle an einem Ort zusammengewürfelt durch den titelgebenden Sturm.