Ab dem 30. Juni 2022
Heute
https://www.schauspiel-leipzig.de Schauspiel Leipzig Bosestraße 1, 04109 Leipzig
Di, 28.06. 18:30 — 20:30
Im Rahmen von „Pay attention!“

Ein (Teil-)Abriss von DARUM
Matthäikirchhof
https://www.schauspiel-leipzig.de Schauspiel Leipzig Bosestraße 1, 04109 Leipzig
Di, 28.06. 19:30
Im Rahmen von „Pay attention!“

Diskussion mit Jörg Karrenbauer (Künstlerische Leitung Audiowalk), Victoria Halper von DARUM (Künstlerische Leitung „Letzter Aufguss“) und Anselm Hartinger (Direktor Stadtgeschichtliches Museum Leipzig). Moderation: Julia Schäfer (Kuratorin, Leipzig).
Altes Rathaus, Festsaal
Eintritt frei
https://www.schauspiel-leipzig.de Schauspiel Leipzig Bosestraße 1, 04109 Leipzig
Di, 28.06. 21:00 — 23:00
Im Rahmen von „Pay attention!“

Ein (Teil-)Abriss von DARUM
Matthäikirchhof
Konzert im Rahmen von „Pay attention!“

Am 1. Juli 2022, 20:00, Spinnereigelände

Die engagierte Polit-Bigband Brigade Futur III posaunt gemeinsam mit der Spielvereinigung Sued neue Lieder auf das alte Spinnereigelände. Wer ein Konzert von ihnen schon erlebt hat, der weiß, wie schweißgebadet und mit irren Wortverdrehern aufgeladen man summend nach Hause läuft. Kein Konzert gleicht dem anderen, zu kantig die Texte, zu verrückt die Jazzsoli, zu aufgeladen der Moment, zu eingängig und mächtig die Show. Ein Konzert als Ritual für Körper und Seele.
Julian Hetzel (Utrecht) / Artists in Residence
In English language.

Deutschland-Premiere am 7.7., 19:00, Residenz

Politik und Kunst sind Werkzeuge im Kampf um Lösungen für die Herausforderungen der Gegenwart. Julian Hetzel stellt sie in seiner neuen Arbeit einander gegenüber und entwickelt aus diesem Experiment einen immersiven Raumparcours über Kontrollverlust, Führung und Macht. „Mount Average“ verbindet die unterschiedlichen Ansätze, mit denen heute Gegenwart gestaltet und gelenkt wird. Dabei versucht die Performance nicht, Licht ins Dunkel unserer Existenz zu bringen, sondern die eigene Blindheit zu entdecken, um das Potenzial des Blinden, der den Blinden führt, auszuloten. Eine Übung in radikalem Vertrauen.


Leipzig - Ein seismographischer Stadtspaziergang
Audiowalk

Kommende Termine: 27.06., 30.6., 2.7., 4.7., 13.7. jeweils um 18:30
Start- und Endpunkt: Kassenfoyer des Schauspiel Leipzig

Die Leipziger Innenstadt ist ein Knoten- und Brennpunkt, an dem Ströme und Veränderungen ablesbar werden. Ausgestattet mit Kopfhörern ist das Publikum eingeladen zu einer Forschungsreise. Geleitet von einer unsichtbaren Instanz, trifft die Gruppe auf unsichtbare Menschen, deren Rolle in der Innenstadt jedoch unübersehbar ist. Grundlage dieses Audiowalks sind Interviews zum Thema Wandel, Veränderungen und Chancen der Innenstadt.

Im Rahmen von „Pay attention!
Diskussion im Rahmen von „Pay attention!“
Am 28.6., 19:30, Altes Rathaus, Festsaal

Welches Bild der Stadt hat sich den Teams geboten? Welchen Blick auf unsere Stadt haben die Teams gewonnen, die selber nicht in Leipzig leben? Und in der Ausstellung „Kennzeichen L“ fragte jüngst das Stadtgeschichtliche Museum die Leipzigerinnen und Leipziger selber nach dem Bild ihrer Stadt. Was waren die Antworten? Und welcher Ort wäre passender für diese Diskussion als der Festsaal des Alten Rathauses?

Mit Jörg Karrenbauer (Künstlerische Leitung Audiowalk), Victoria Halper von DARUM (Künstlerische Leitung „Letzter Aufguss“) und Anselm Hartinger (Direktor Stadtgeschichtliches Museum Leipzig). Moderation: Julia Schäfer (Kuratorin, Leipzig)
nach Nikolai Gogol
Regie: Kristina Seebruch

Kommende Termine: 30.6., 1.7., 7.7., 7.7., 19:30, Stadtarchiv Leipzig

Ein Mann, ein Beamter, ein Wahnsinniger — wie auch immer wir ihn nennen möchten. Er sucht einen Platz in der Gesellschaft und flüchtet in seine eigene Welt. Das szenische Projekt untersucht das Theater als Raum, in dem sich Realität und Fiktion vermischen.

Im Rahmen von „Pay attention!“ sucht sich Poprischtschin nun eine neue Wirkungsstätte — und wo könnte sich ein Kanzleischreiber wohler fühlen als im Stadtarchiv Leipzig, wo ihm zur Schöpfung neuer Wirklichkeiten modernste Recherchetechnologie zur Verfügung steht?
Berndt Stübner wurde 1947 in Leipzig geboren und studierte an der Deutschen Hochschule für Filmkunst Babelsberg. Er arbeitete am Hans-Otto-Theater Potsdam, Theater Magdeburg,
Schauspielhaus Karl-Marx-Stadt, Schauspiel Köln, Schauspiel Frankfurt, Maxim-Gorki-Theater Berlin und am Schauspiel Leipzig, wo er 37 Jahre lang engagiert war. Weiterhin war er von 1974 bis 2004 als Schauspieldozent tätig, schrieb und inszenierte Stücke für Kinder und erhielt 1989 den Kunstpreis der Stadt Leipzig. Berndt Stübner starb am 2. Juni 2022.

„Mit Berndt Stübner ist ein weiterer aus dem Kreise derer gegangen, die zu den prägenden Bühnen-Menschen des Schauspiel Leipzig seit den 70er, 80er Jahren zählen. Ein Schauspieler, der mit ganzer Hingabe für das Theater gelebt hat – und in unzähligen Stücken und Rollen auch das Bild des Hauses mitbestimmte. Seine Energie, seine Präsenz, seine Schärfe werden wir nicht vergessen.“ (Schauspiel Intendant Enrico Lübbe)

Lesen Sie hier den vollständigen Nachruf des Schauspiel Leipzig auf Berndt Stübner.
Wie geht es weiter mit dem urbanen Leben? Welche Strukturen werden zukünftig ‚Öffentlichkeit‘ bestimmen? Welche Leerstellen entstehen und welche Formen von Begegnung sind zukünftig in einer Stadtgesellschaft vorstellbar, deren Leben sich durch pandemische Monate und Jahre verändert hat sowie durch die Neuerungen des digitalen Wandels?

Das Schauspiel Leipzig positioniert sich konkret in der Stadt und erklärt Leipzig zur neuen Spielstätte: Pay attention! Es geht um eine Aufmerksamkeit für den Wandel in unserem Stadtraum.

Hygieneregeln, Anfahrt und Hinweis zur Barrierefreiheit für die Außenspielstätten von „Pay attention!“
Festival der Theaterspielclubs von Schauspiel Leipzig, TdJW und Junge Oper Leipzig

Festivalzeitraum: 30.6. – 10.7

Die ClubFusion, das gemeinsame Festival der Theaterclubs des Schauspiel Leipzig, der Oper Leipzig und des TDJW, geht vom 30.06. bis 10.07.2022 in die zweite Runde! Ein Festival-Line-up von 10 Clubs in 25 Veranstaltungen, mit insgesamt 150 Spielenden erwartet die Besuchenden, und dieses Mal – mögen die Corona-Götter mit uns sein – erobern die Theaterclubs die Bühnen der drei Häuser zurück.

Auftakt ClubFusion 22am 30. Juni 2022
Russland hat die gesamte Ukraine zum Kriegsgebiet erklärt. Dieser Angriff ist ein erschreckender Verstoß gegen die europäische Friedensordnung der letzten
Jahrzehnte.

Die Hoffnung, dass Vernunft einzieht und eine Lösung des mutwillig herbeigeführten Konflikts auf diplomatischem Wege möglich bleibt, hat sich zerschlagen.
Diese Hoffnungen auf die Kraft des Friedens und des Gesprächs sind durch die Entscheidung des russischen Präsidenten bitter enttäuscht worden. Wir sind schockiert und erschüttert und möchten unser

Mitgefühl und unsere Betroffenheit zum Ausdruck bringen. Das Schauspiel Leipzig solidarisiert sich mit den Menschen der Ukraine, unsere Gedanken sind mit ihnen.

Ab dem 1. Juni erhalten geflüchtete Menschen mit dem Leipzig-Pass 50 % Ermäßigung auf alle Vorstellungen des Schauspiel Leipzig.

Falls Sie überlegen zu spenden, möchten wir Sie HIER auf zwei Adressen hinweisen.