Heute
https://www.schauspiel-leipzig.de Schauspiel Leipzig Bosestraße 1, 04109 Leipzig
So, 10.05. 18:00 — 20:30
Große Bühne
https://www.schauspiel-leipzig.de Schauspiel Leipzig Bosestraße 1, 04109 Leipzig
So, 10.05. 20:00 — 21:55
Diskothek
Am 4. Mai fuhr in der Leipziger Innenstadt ein Auto in eine Fußgängerzone.
Die schrecklichen Ereignisse erfüllen uns mit Fassungslosigkeit und tiefer Trauer. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Angehörigen.

Das Schauspiel Leipzig versteht sich als Ort der Offenheit, des Miteinanders und der Menschlichkeit. In diesen schweren Zeiten möchten wir als Stadtgesellschaft zusammenstehen, einander beistehen, Mut und Trost spenden.
von Yasmina Reza
Deutsch von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel
Regie: Enrico Lübbe

14.5. / 19:30 / Große Bühne
Zum letzten Mal: 31.5. / 18:00 / Große Bühne

Im Anschluss an beide Vorstellungen Aktion
„Selfie im Bühnenlicht“

Zwei Jungs haben sich geprügelt. Die Eltern wollen die Sache gesittet klären, doch bei Espresso und Selbstgebackenem beginnt in feinen Schichten die Fassade des Liberalismus zu bröckeln … Eine bitterböse Komödie.

Gleich zwei Produktionen des Schauspiel Leipzig gehen dieses Jahr ins Rennen um den renommierten Mülheimer Dramatikpreis! Nominiert sind Anna Behringers Stück „Aufzeichnungen aus einem weißen Zimmer“ (R: Thirza Bruncken) und Lukas Rietzschels „Der Girschkarten“ (R: Enrico Lübbe). Beide kamen in der Diskothek zur Uraufführung.

Für das Schauspiel Leipzig ist es bereits die 9. bzw. 10. Mülheim-Einladung in der Intendanz von Enrico Lübbe. Das Theaterfestival findet vom 16.5. bis 6.6.2026 statt.
von Thomas Köck
Regie: Elsa-Sophie Jach
Auftragswerk des Schauspiel Leipzig

15.5. / 19:30 / Große Bühne
7.6. / 18:00 / Große Bühne

Auf „Es war einmal …“ folgt in der Regel etwas Verheißungsvolles: entweder eine phantastische Erzählung oder ein nostalgischer Blick in ‚die guten alten Zeiten‘. In diesem Sinne konkurrieren hier märchenhafte und politische Figuren um eine eigene Geschichte. So gedeiht vor der Kulisse des deutschen Waldes ein kulturelles Phantasma, das im Lande sortieren will: die Guten ins Töpfchen und
die Schlechten …
von Yade Yasemin Önder
Regie: Ebru Tartıcı Borchers

15.5. / 20:00 / Diskothek

„irgendwo in deutschland“ lebt Lale mit ihren Eltern und ihrem Bruder Lilo. Doch nichts ist normal hier, in dem Land, das für die Familie ein Zufluchtsort ist. Mama, die nicht mehr schreiben darf, verstummt; Papa hält nur mühsam den Anschein von Ordnung aufrecht. Erst als die Couch der Familie zu sprechen beginnt, lösen sich langsam die Mauern um das Erlebte. „Bu sözler bizim“ erzählt in poetischen Bildern von Fluchterfahrung und der Chance, sich der eigenen Geschichte zu stellen.

Die Inszenierung ist auch für Kinder und Jugendliche ab der Mittelstufe gut zugänglich.
Wolfram Koch & l'Orchestre du Soleil
nach Albert Camus

23.5. / 20:00 / Große Bühne

In einem Parforceritt erzählt Wolfram Koch als Ich-Erzähler die Kindheits-Geschichte des Literaturnobelpreisträgers Albert Camus. Aufgewachsen in Armut im Algier der 1920er Jahre, entdeckt er durch die Schule eine neue Welt. Die Musik des Orchestre du Soleil liefert den Soundtrack zu diesem Stück über das Abenteuer Bildung.
von Anna Behringer
Regie: Thirza Bruncken

12.5. / 20:00 / Diskothek

// Eingeladen zu den 51. Mülheimer Theatertagen 2026

Normalität ist eine Setzung, die auch ein Ausschlusskriterium ist. Beispielsweise für die beiden Schwestern. Sie bemühen sich, in die Welt der Anderen hinein­zufinden, sie zu verstehen und sich anzupassen. Welche unausgesprochenen Regeln gelten und warum, ist ihnen aber oft ein Rätsel. Ihre Aufzeichnungen werden zum Ausgangspunkt einer szenischen Collage über das ‚Anders-Sein‘.

GAP

Doris Uhlich (Wien)

Leipzig-Premiere am 28.5. / 20:00 / Residenz (Spinnerei)

Die Choreographin Doris Uhlich arbeitet für „GAP“ mit ehemals wohnungslosen Menschen aus Wien zusammen. Ihre Biographien und Körper sind Archive persönlicher Geschichten — mehr als nur subjektive Narrationen. Sie machen die Geschichte der Gegenwart sichtbar.

Per Zufallsgenerator werden Personen ausgesucht, die unmittelbar nach der Vorstellung von der Bühne, von sich im Bühnenbild sowie von sich und dem Spielensemble Fotos machen können.

📷 Nächste Termine:
· „Der Gott des Gemetzels“ am 14.5.
· „Der Gott des Gemetzels“ am 31.5.

22.5. / 20:00 / Große Bühne

„Searching for William“ ist eine Mischung aus Konzert und Theater, Installation und Hörspiel auf den Spuren Shakespeares. Im Mittelpunkt steht die Experimentierfreude, altes Englisch mit moderner Popmusik zu verbinden. Sänger und Schauspieler Christian Friedel widmet sich neben den Songs auch Monologen und Texten aus verschiedenen Stücken Shakespeares.