12. Sächsisches Theatertreffen
Städtische Theater Chemnitz

Der große Hanussen

Die Geschichte eines Schwindlers von Stefan Heym
Stefan Heym schrieb das Stück „The Great Hanussen“ 1941 im New Yorker Exil. 2021 in England wiederentdeckt, ist das Stück in Chemnitz seit vergangenem Januar zum zweiten Mal überhaupt auf einer Bühne zu erleben.

Im Berlin der 1930er Jahre ist der Hellseher Erik Jan Hanussen der Star des Varietés, schließlich sagt er die Zukunft seit Jahren zuverlässig voraus. Den Aufstieg Hitlers liest er in den Sternen und stolz stellt er sich in den Dienst der großen Sache. Die Hoffnung auf eine erwiderte Liebe verbindet Hanussen mit Franziska, Schauspielerin und Muse des Magiers, der er eine große Karriere ermöglichte. Doch Franziska ist die Skrupellosigkeit Hanussens zunehmend zuwider. Auf einer privaten Séance trifft sie auf Michael Rackosch, Reporter bei der Berliner Zeitung. Hanussen sagt in Trance ein vernichtendes Feuer vorher und Rackosch soll darüber berichten. Zwei Tage später brennt der Berliner Reichstag und die Dinge geraten außer Kontrolle.

Regisseur Carsten Knödler lässt die Geschichte um den Magier Hanussen auf einer Varietébühne in der Weltmetropole „Babylon Berlin“ spielen. In den letzten Tagen der Weimarer Republik grassiert ein zunehmender Verlust an Wirklichkeit – alles wird zum Traum – und die Inszenierung zur kollektiven Séance, an der auch die Zuschauer:innen teilnehmen.
Im Anschluss: DJ Vanaenae im Foyer 1
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Im Rahmen des 12. Sächsischen Theatertreffens (21. – 26. Mai 2024)
saechsisches-theatertreffen.de

Eine Produktion der Städtischen Theater Chemnitz

Am 25. Mai 2024
Große Bühne

Spieldauer

ca. 2:25, eine Pause

Besetzung

Christian Schmidt, Alexander Ganz-Kuhl, Ingo Friede, Andrea Zwicky, Dirk Glodde, Christoph Radakovits, Richard Koppermann, Konstantin Weber, Patrick Wudtke, Andreas Manz-Kozár, Clemens Kersten, Anna Huberta Präg, Cornelia Mercedes Dexl, Eva Kristina Stempel

Team

Regie: Carsten Knödler
Bühne: Frank Hänig
Kostüme: Ricarda Knödler
Komposition und Musikalische Leitung: Bernd Sikora
Choreografie: Michael Ihnow
Dramaturgie: Stefanie Esser
Foto: Dieter Wuschanski