Pay attention!

Eine urbane Langzeitbespielung

Veranstaltungen

Letzter Aufguss
Ein (Teil-)Abriss von DARUM
Premiere: 28.5. um 18:30 und 21:00
Weitere Termine: 3.6., 4.6., 14.6., 17.6., 23.6., 24.6., 28.6., 30.6., 1.7., 6.7., 9.7., 10.7. jeweils um 18:30 und 21:00
Ort: Matthäikirchhof / Treffpunkt: Klingertreppe / Matthäikirchhof

TANK
Doris Uhlich (Wien)
Premiere: 31.5. um 21:00
weitere Termine: 1.6., 2.6. jeweils um 21:00
Ort: Institut für Zukunft (IfZ)

Linie 2072
Premiere: 8.6., 11:05, 14:35 und 18:55 (die hier angekündigten Abfahrtszeiten beziehen sich auf die Haltestelle „Elster Passage“. Die anschließenden Touren des Tages sind abhängig von der jeweiligen Verkehrslage)
Weitere Termine: 9.6., 11:15, 15:45, 10.6., 10:25, 14:55, 11.6., 11:34, 12.6., 15:03, 14.6., 18:25, 15.6.,18:15, 16.6., 10:35, 17.6., 09:55, 18:05, 18.6., 14:14 (die hier angekündigten Abfahrtszeiten beziehen sich auf die Haltestelle „Elster Passage“. Die anschließenden Touren des Tages sind abhängig von der jeweiligen Verkehrslage)
Ort: LVB, Straßenbahnlinie 3 (stadtauswärts von der Haltestelle Elster Passage bis zur Endhaltestelle Lausen)

System Innenstadt
Leipzig — Ein seismographischer Stadtspaziergang
Audiowalk
Premiere: 9.6. um 18:30
Weitere Termine: 10.6., 11.6., 15.6., 16.6., 18.6., 21.6., 22.6., 25.6., 29.6., 30.6., 2.7., 4.7., 13.7. jeweils um 18:30
Start- und Endpunkt: Kassenfoyer des Schauspiel Leipzig

Tagebuch eines Wahnsinnigen
Szenisches Projekt
Termine: 30.6., 1.7., 7.7.,8.7. jeweils um 19:30
Ort: Stadtarchiv Leipzig

Brigade Futur III (Berlin) mit Spielvereinigung Sued (Leipzig)
Konzert
Termin: 1.7. um 20:00
Ort: Spinnereigelände (Wiese vor dem Luru Kino), open air

Die Leiden des jungen Azzlack (UA)
Szenisches Projekt
Termin: 15.7. um 20:00
Ort: UT Connewitz
Undine
Termine: 31.3., 8.5., 21.5., 29.5., 2.6., 11.6., 13.7. jeweils um 21:00
Ort: Große Bühne

La Bohème. Träume // Leipzig
Termine: 7.5., 15.5., 19.6. jeweils um 21:05
Ort: Große Bühne

Nachgespräch Extra: „La Bohème. Träume // Leipzig“
Termin: 15.5. um 21:15
Ort: Garderobenfoyer
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Gespräche

Drei große Gespräche begleiten das Programm von „Pay attention!“: Eine Veranstaltung blickt auf die Eindrücke über die Stimmungslagen der Stadt, wie sie nicht zuletzt die beiden Produktionen „Letzter Aufguss“ und „System Innenstadt“ zusammengetragen haben.
Zwei weitere Gespräche diskutieren den aktuellen Horizont der Erwartungen an eine Stadt und das Zusammenleben in ihr — und die Veränderungen, die in den letzten Jahren und in jüngster Zeit spürbar wurden.

Erwartungen an die Stadt
Termin: 20.6. um 19:30
Ort: Schauspielhaus

Leipzig. Zum Selbstbild der Stadt
Termin: 28.6. um 19:30
Ort: Altes Rathaus, Festsaal

Veränderungen der Stadt
Termin: 11.7. um 19:30
Ort: Schauspielhaus

Über

Wie geht es weiter mit dem urbanen Leben? Welche Strukturen werden zukünftig‚ Öffentlichkeit‘ bestimmen? Welche Leerstellen entstehen und welche Formen von Begegnung sind zukünftig in einer Stadtgesellschaft vorstellbar, deren Leben sich durch pandemische Monate und Jahre verändert hat sowie durch die Neuerungen des digitalen Wandels?

Das Schauspiel Leipzig positioniert sich konkret in der Stadt und erklärt Leipzig zur neuen Spielstätte: Pay attention! Es geht um eine Aufmerksamkeit für den Wandel in unserem Stadtraum. Wir als Stadttheater wollen, nicht zuletzt entsprechend diesem Begriff, unsere Stadt neu entdecken.

Wir wollen der Stadt begegnen — und wir wollen uns darin neu begegnen. Leipzig hat viele Häutungen durch. Von denen wollen wir erzählen. Und der jüngsten, aktuellen, von der nicht ganz klar ist, wie sie verläuft, wie sie sich entwickelt, was in ihr passieren wird — der wollen wir ins Angesicht schauen.

Für „Pay attention!“ 2022 entstehen drei Produktionen außer Haus an besonderen Orten der Stadt und erzählen von der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Leipzigs: In der Sauna der ehemaligen Stasi-Zentrale erzählen wir die Geschichte(n), die sich durch die Jahrhunderte versammeln an diesem für die Stadtgeschichte zentralen Areal Matthäikirchhof. Ein Audiowalk durch die Innenstadt geht der Frage nach, welche Veränderungen durch die letzten Monate und Jahre dort festzustellen sind, und eine Tram wird durch Leipzig fahren mit dem Ausblick, wie die Stadt in 75 Jahren aussehen könnte.

Außerdem geht das Schauspiel Leipzig mit ausgewählten Produktionen für einmalige Gastspiele raus aus den angestammten Spielstätten und wechselt ins Institut für Zukunft (IfZ), ins Stadtarchiv sowie ins UT Connewitz.
Aber nicht nur inszenatorisch-theatral geben wir einen Fokus auf und in unsere Stadt — sondern auch diskursiv, mit Gesprächsrunden zur Frage dessen, was Stadt und Stadtgesellschaft, das Zusammenleben heute und in Zukunft bedeuten. Die Gespräche leiten der Publizist Jens Bisky und die Kuratorin Julia Schäfer.

Und nicht zuletzt: Inszenierungen mit Bezug auf unsere Stadt gehören am Schauspiel Leipzig zum ständigen Programm. „Pay attention!“ nehmen wir zum Anlass, diese Inszenierungen, aktuell „La Boheme. Träume // Leipzig“ und „Undine“, mit speziellen Nachgesprächen zu vertiefen.

Wir bedanken uns bei unseren Kooperationspartnern:
Stadt Leipzig, Dezernat Allgemeine Verwaltung, Referat Verwaltungsunterbringung, Standort Matthäikirchhof; Institut für Zukunft (IfZ); Leipziger Verkehrsbetriebe; Polizeidirektion Leipzig; Stadtarchiv Leipzig; Festival „OSTEN“; UT Connewitz; Stadtgeschichtliches Museum