Szenisches Projekt

Tagebuch eines Wahnsinnigen

nach Nikolai Gogol
Fassung für Theater von Werner Buhss
Der kleine Beamte Poprischtschin verweigert sich radikal der Gesellschaft und seiner ihm darin zugewiesenen Rolle. Er fühlt sich zu Höherem berufen und durch die Umstände seiner jämmerlichen Existenz gekränkt. Es beginnt eine schleichende Absage an die Realität. In letzter Konsequenz bleibt ihm nur die totale Einsamkeit seiner wahnsinnigen Traumwelt, in der er mit Hunden sprechen und zum König von Spanien gekrönt werden kann.

Mit Aksenti Poprischtschin hat Nikolai Gogol eine Figur geschaffen, die an der entfremdeten Existenz des Menschen in der modernen Gesellschaft zugrunde geht und direkt bis in die Gegenwart weist. Geschrieben in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, enthält die Gogol’sche Welt bereits die kafkaesken, surrealen Szenarien der Moderne.

Roman Kanonik spielt diesen Soloabend zwischen Fiktion und Realität bereits in der sechsten Spielzeit, zu sehen an immer wieder unterschiedlichen Orten im Schauspielhaus.
mehr anzeigen

Nächste Termine

https://www.schauspiel-leipzig.de Schauspiel Leipzig Bosestraße 1, 04109 Leipzig
Do, 11.11. 19:30 — 20:45
Wiederaufnahme
Hinterbühne
https://www.schauspiel-leipzig.de Schauspiel Leipzig Bosestraße 1, 04109 Leipzig
Fr, 19.11. 19:30 — 20:45
Hinterbühne

Spieldauer

ca. 1:15, keine Pause

Besetzung

Team

Bühne und Kostüm: Marianne Heide
Dramaturgie: Katja Herlemann
Theaterpädagogische Betreuung: Amelie Gohla