Auftragswerk des Schauspiel Leipzig

GRAND PRIX DE LA VISION

Ein Auto, vier Frauen und eine Drohne namens Emily sind auf dem Weg durch die Republik. Ihre Mission: Die Welt retten. Oder zumindest die Castingshow zur Weltrettung gewinnen, den Grand Prix De La Vision. Das sind vier Frauen, die verschiedener kaum sein könnten und die sich doch gemeinsam auf die Reise begeben. Carla, ehemalige Scream Queen mit militärischer Ausbildung, stellt sich ein ganz besonderes Team zusammen: Mit Skart, skrupellos, weil heartbroken und Anna, Staatsbürgerin des Internets, beginnt die Tour. Nach Emilys unglücklichem Zusammenstoß mit einem Baum, kommt schließlich, in einer Uniform des 1. Weltkrieges direkt vom Reenactment-Ausflug mit den Eltern, auch Halbgar mit an Bord. Das sind vier Weltretterinnen, die sich nicht kennen, sich nicht unbedingt mögen und sich über die Einzelheiten ihres Plans alles andere als einig sind. Es sind vier Frauen, die sich aus ihrer persönlichen Isolation zwängen und die vorkommen möchten, die unbedingt wollen, dass sich etwas in der Welt ereignet und selbst das Ereignis sein wollen. Zwischen Freizeitpark und Autobahnraststätte kämpfen sie um das Gelingen der Mission Emily und werden immer wieder auf ganz grundsätzliche Mechanismen menschlichen Zusammenlebens zurückgeworfen. Doch sie begeben sich gemeinsam auf einen Road Trip in eine glücklichere Zukunft, bei dem Weg und Ziel einige Überraschungen bereithalten.
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Pressestimmen

Deutschlandradio Kultur
Die Rollen „sind sehr expressiv, sehr intensiv [...] und das ist auch für die Schauspieler dann eine Sache, wo sie nicht nur zitieren was man so als Medienklichees gewohnt ist, sondern wie sie den einzelnen Figuren eine Individualität geben und das ist etwas, was den Abend wirklich ganz spannend macht. [...] Man muss die Leipziger wirklich loben, die ja sehr viele Uraufführungen machen, aber dabei auch eigene Werkaufträge vergeben.“
LVZ
„Der Abend lohnt sich. Weil er trotz seiner Überfrachtung als unterhaltsame Satire auf die Gegenwart lesbar bleibt, auf ihre Unfähigkeit, indentifizierten Problemen adäquate Lösungen entgegenzusetzen.“
Uraufführung 25. November 2016

Spieldauer

ca. 1:35, keine Pause

Besetzung

Shari Asha Crosson als ANNA
Julia Preuß als SKART
Brian Völkner als HALBGAR

Team

Regie: Alexandra Wilke
Bühne: Hugo Gretler
Kostüme: Agathe MacQueen
Dramaturgie: Christin Ihle
Licht: Jörn Langkabel

Trailer