Last but not last

Lina Majdalanie, Rabih Mroué (Beirut/Berlin)
Es war ein sonniger Sonntag, im Jahr 2016, als in einer kleinen Kirche, in einer kleinen Stadt in Polen, eine äußerst merkwürdige Hochzeit stattfand. Sie versammelte die Lebenden und die Toten, verband Fiktion und Wirklichkeit, Politik und Märchen …
Basierend auf einer wahren Begebenheit erkunden die libanesischen KünstlerInnen Lina Majdalanie und Rabih Mroué jene hybriden, eklektischen Narrative und Symbole, die gegenwärtig in den politischen Diskursen in Polen wirksam sind, und befragen deren gesellschaftspolitische Mechanismen.

Auf Einladung von Marta Keil und Grzegorz Reske vom Performing Arts Institute Warschau und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden ging dem Projekt ein mehrmonatiger gemeinsamer Forschungsprozess voraus. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, wie aktuelle rechtspopulistische Regierungen und neo-nationalistische Ideologien bestimmte Affekte hervorbringen bzw. diese reproduzieren.
„Last but not last“ stellt sich den politischen Veränderungen in Polen, die auf umfassendere Entwicklungen in europäischen Gesellschaften, und darüber hinaus, zu verweisen scheinen.
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Die Premiere am 20. März 2020 entfällt. Eine neue Terminierung geben wir schnellstmöglich bekannt.

Nächste Termine

Team

Konzept und Performance: Lina Majdalanie, Rabih Mroué
Kuratorische und dramaturgische Mitarbeit: Marta Keil, Grzegorz Reske

Eine Koproduktion von Residenz Schauspiel Leipzig, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und Performing Arts Institute Warschau.

Gefördert von der Stadt Warschau.