Last but not last

Lina Majdalanie, Rabih Mroué (Beirut/Berlin)
Es war ein sonniger Sonntag, im Jahr 2016, als in einer kleinen Kirche, in einer kleinen Stadt in Polen, eine äußerst merkwürdige Hochzeit stattfand. Sie versammelte die Lebenden und die Toten, verband Fiktion und Wirklichkeit, Politik und Märchen …
Basierend auf einer wahren Begebenheit erkunden die libanesischen KünstlerInnen Lina Majdalanie und Rabih Mroué jene hybriden, eklektischen Narrative und Symbole, die gegenwärtig in den politischen Diskursen in Polen wirksam sind, und befragen deren gesellschaftspolitische Mechanismen.

Auf Einladung von Marta Keil und Grzegorz Reske vom Performing Arts Institute Warschau und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden ging dem Projekt ein mehrmonatiger gemeinsamer Forschungsprozess voraus. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, wie aktuelle rechtspopulistische Regierungen und neo-nationalistische Ideologien bestimmte Affekte hervorbringen bzw. diese reproduzieren.
„Last but not last“ stellt sich den politischen Veränderungen in Polen, die auf umfassendere Entwicklungen in europäischen Gesellschaften, und darüber hinaus, zu verweisen scheinen.
mehr anzeigen
Premiere am 07. Juli 2020


In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Nächste Termine

https://www.schauspiel-leipzig.de Schauspiel Leipzig Bosestraße 1, 04109 Leipzig
Sa, 11.07. 20:00
Residenz in der Spinnerei
iCal
Ausverkauft
evtl. Restkarten
an der Abendkasse
Zur Zeit gibt es keine Karten im Onlineverkauf.
Es können trotzdem kurzfristig Karten zur Verfügung stehen. Bitte versuchen Sie es später nochmals oder wenden Sie sich an unsern Besucherservice unter 0341 / 12 68 168.
Mit etwas Glück gibt es auch Restkarten an der Abendkasse.
https://www.schauspiel-leipzig.de Schauspiel Leipzig Bosestraße 1, 04109 Leipzig
So, 12.07. 20:00
Residenz in der Spinnerei

Team

Konzept, Regie, Performance: Lina Majdalanie, Rabih Mroué
Dramaturgie & Projektkuratierung: Marta Keil, Grzegorz Reske (ResKeil)
Kuratorische Beratung: Katarzyna Wielga
Zeichnungen: George Khoury (JAD)
Stimme: Walid Raad

Eine Koproduktion von Residenz Schauspiel Leipzig, Performing Arts Institute Warschau und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Gefördert von der Stadt Warschau.

Besonderer Dank an:

Denise Ackermann, Asa Horvitz, Agnieszka Jakimiak, Marta Jalowska, Łukasz Jaskuła, Joanna Krakowska, Jens-Dag Kemser, Andrzej Leder, Karolina Maciejaszek, Szymon Maliborski, Florian Malzacher, Mattef, Agnieszka Morawińska, Aleksandra Muzińska, Fredy Peccerelli, Krzysztof Pijarski, Marie Rault, Zuzanna Rudzińska-Bluszcz, Hazem Saghieh, Magda Staroszczyk, Ines Weizman and Forensic Architecture, Joanna Warsza, Frauke Wetzel, Theresa Wünsch und die Teams der Koproduzenten