Im Rahmen der ClubFusion 2022

„So lang ich lebe, lebt Gerechtigkeit.“

Produktion des Theaterjugendclubs „Sorry, eh!“
Ausgehend von Sophokles’ Tragödie „Antigone“ in einer Bearbeitung des Expressionisten Walter Hasenclever von 1919 wollen wir anhand der griechischen Mythologie rationale und emotionale menschliche Verhaltensmuster in all ihrer Radikalität und Unausweichlichkeit thematisieren. Der Mythos trifft auf unsere Gegenwart.
Durch die Betrachtung aus einer jugendlichen Perspektive heraus, mit all den Zweifeln und Unsicherheiten, der Wut auf das Bestehende, ihrem Selbstentzug wie dem Drang nach Veränderung, entsteht ein Kontrast zu der scheinbar ausweglosen Spirale von Ungerechtigkeit und Gewalt in der Welt: Ein ewiger Loop aus Kriegen, Lügen, Ausbeutung und Unrecht kehrt die Verweigerung, aber auch das Aufbegehren von Jugendlichen in ihren Fragen an das Morgen hervor.

Mit Texten von Walter Hasenclever, Magali Raßmann, Omid Arabbay, Stine Kreutzmann, Toni Leue, Maria Kremer.
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Premiere am 30. Juni 2022
Empfohlen ab 14 Jahren

Spieldauer

ca. 1:20

Besetzung

Omid Arabbay, Hannah Arnim, Hanna Mina Deutsch, Julius Götze, Sarah Hohendahl, Linus Hüsam, Maria Kremer, Stine Kreutzmann, Toni Leue, Marlene Lidy, Nele Reinshagen, Maria Trofimov, Fine Weßlau

Team

Regie und Bühne: Yves Hinrichs
Kostüme: Naomi Jaschinski
Choreographie: Paul Spiering
Musikalische Einstudierung: Gwendolin Kyra Schmerer
Licht: Ronny Kinner
Ton: Heribert Weitz
Video: Robert Gotthardt
Festival der Theaterspielclubs von Schauspiel Leipzig, TdJW und Junge Oper Leipzig