Spielplan Mai 2026 Juni 2026 Juli 2026 August 2026 September 2026 Oktober 2026 November 2026 Dezember 2026
19:30 — 20:40
Foyer 1
Einfach mal nur fünf Minuten der Stille und dem Wind im Kornfeld lauschen, den Vögeln im Geäst vielleicht. Dass uns das weiterbringen würde in dieser Welt, darüber sind sich drei Figuren in Leo Meiers Stück sehr einig. Die Hölle, das sind die Anderen, die da draußen, auch darüber herrscht Einigkeit. Doch irgendetwas stimmt mit der Tür nicht, die nach draußen führt.
20:00
Diskothek
Studio
Szenenvorspiel der Schauspielstudierenden
Die acht Schauspielstudierenden des Studio Leipzig präsentieren in diesem Vorspiel vier Duoszenen. In Vorbereitung auf ihr Abschlussvorspiel im Oktober wurden diese mit Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig erarbeitet.
19:30 — 21:35
Große Bühne
Zum letzten Mal!, mit englischen Übertiteln
Regie: Nuran David Calis
Einführung 18:45 + 19:00 im Rangfoyer
Die Stadt Güllen ist hoch verschuldet. Eines Tages meldet die reichste Frau der Welt ihren Besuch an, um eine alte Rechnung zu begleichen. Sie schlägt den Güllenern einen Deal vor, der ihre moralische Integrität auf eine harte Probe stellt. „Konjunktur für eine Leiche“.
20:00 — 21:20
Diskothek
Drive In (UA)
Produktion des Theaterjugendclubs „Sorry, eh!“
Regie: Yves Hinrichs
Eine McDonald’s-Filiale in der Nacht, Sperrstunde, hungrige Menschen, eine Katze und lange Telefonate, die niemand führen möchte. Menschen halten sich nicht an Vorschriften, vor allem nicht, wenn sie etwas brauchen — sei es Essen, Nähe oder einfach einen Ort zum Sein. „Drive In“ ist ein Blick auf und in unsere Gesellschaft, die hungrig zurückstarrt. Grotesk begegnen wir den prekären, alltäglichen Verwertungen mit einem einzelnen Biss in eine Maus.
19:30 — 22:40
Große Bühne
Es sind unsichere Zeiten. Niemand weiß, welcher König morgen herrschen wird und wer gestürzt ist. Richard, Herzog von Gloster, will dabei nicht eine Spielfigur sein. Er will der entscheidende Spieler sein, der Sieger über alle. Zug um Zug wird er schließlich König Richard III. — mit Charme, Tricksen, Intrigieren. Allein ist er dabei nie: Er schafft sich ständig neue Verbündete — im Stück, und auch im Publikum. Shakespeares „Richard III“ ist zugleich ein scharfes Psychogramm und ein dunkles Schauerstück.
19:30 — 21:20
Große Bühne
Nacheinander stranden sie auf einer entlegenen Insel: erst der gestürzte Herzog von Mailand und später sein machthungriger Bruder. Zudem gibt es die bereits ansässige Bevölkerung, welche durch die Neuankömmlinge unterdrückt wird. Von verschiedenen Warten fragen sich Shakespeares Figuren, welche Herrschaft legitim und gerecht ist. Darum ringen sie mit Worten und Taten, alle an einem Ort zusammengewürfelt durch den titelgebenden Sturm.
20:00 — 21:40
Diskothek
Regie: Thirza Bruncken
Vieles in Deutschland empfindet Ihmchen als scheinheilig. Selbst im engen Freundeskreis lauern die blinden Flecken, die niemand sehen will — gerade diejenigen nicht, die sich als besonders reflektiert verstehen. Stückewettbewerb der Autor:innentheatertage am Deutschen Theater Berlin 2021. Eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen — Stücke 2022 und zum Heidelberger Stückemarkt 2022.
18:00 — 20:30
Große Bühne
Regie: Tina Lanik
Im Haus der Schwestern Abby und Martha ist die Welt in Ordnung — wie in guten alten Zeiten. Unangenehm nur, dass ihr Neffe Mortimer plötzlich so einen Aufstand macht, als er in der Truhe im Wohnzimmer eine fast noch warme Leiche findet. Schließlich ist das doch Privatangelegenheit und muss auch die Polizisten, die zum Tee eingeladen sind, gar nicht weiter interessieren. Erst als unangekündigte Gäste vorbeikommen und ebenfalls eine Leiche dabeihaben, wird es verzwickt ... Eine klassische Komödie voll morbidem Humor und messerscharfer Situationskomik.
20:00 — 21:55
Diskothek
Studioinszenierung 2026
Regie: Katrin Plötner
Regie: Katrin Plötner
Olivia Öl reflektiert in dieser argumentativen Übung ihre Beziehung mit Popeye, einem muskulösen Seemann. Warum gerät ihr Bedürfnis nach Unabhängigkeit in Konflikt mit dem eigenen Begehren und der Sehnsucht nach Liebe? Radikal und explizit werden hier moderne Paarbeziehungen und tradierte Muster befragt, werden intime Details gnadenlos seziert und öffentlich verhandelt.
20:00
Residenz in der Spinnerei
Diese Veranstaltung muss leider entfallen.
Gastspiel
Musikalische Lesung
Christiane Rösinger: „The Joy of Ageing“
Christiane Rösinger setzt sich mit dem Älterwerden auseinander. Ohne Illusionen, dafür mit Power. Ihr Buch ist ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind, und hält einen ernsthaften Rat bereit: weniger klagen, mehr leben.
19:30 — 20:45
Foyer 1
Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nachdenken
mit Texten von Ada Berger und Liv Strömquist
Künstlerische Leitung: Ellen Neuser
Frau muss keine böse Stiefmutter sein, um einen Horror vor dem zu bekommen, was der Spiegel ihr täglich mitteilt. Bei Ada Berger und Liv Strömquist kommen Frauen zu Wort, die sich Gedanken über gesellschaftliche Erwartungen machen — schöne, hässliche, alte, junge, wahnsinnig kommunikative, berühmte, ganz unbekannte, neidische, empathische, leidende, fröhliche, fragende, komplexe und mehrdimensionale Frauen, alle gespielt von Paulina Bittner.
20:00 — 21:30
Diskothek
Regie: Thirza Bruncken
Normalität ist eine Setzung, die auch ein Ausschlusskriterium ist. Beispielsweise für die beiden Schwestern. Sie bemühen sich, in die Welt der Anderen hineinzufinden, sie zu verstehen und sich anzupassen. Welche unausgesprochenen Regeln gelten und warum, ist ihnen aber oft ein Rätsel. Ihre Aufzeichnungen werden zum Ausgangspunkt einer szenischen Collage über das ‚Anders-Sein‘.
19:30 — 20:50
Foyer 1
Regie: Lukas Leon Krüger
Konfrontiert mit übermächtigen Empfindungen, für die er überhaupt erst eine Sprache erlernen muss, wird der Internatsschüler Törleß Teil einer Clique, die mit eiskaltem Kalkül die Demütigung eines Mitschülers vorantreibt — und muss sich selbst fragen, welche Rolle er im düsteren Spiel einnimmt. Robert Musils Erstlingswerk von 1906 analysiert im Kleinen die Dynamik einer Verrohung, die wenige Jahrzehnte später in einen gesellschaftlich organisierten Sadismus münden sollte.
19:30 — 20:45
Große Bühne
Zum vorletzten Mal!
Regie: Enrico Lübbe
Zwei Jungs haben sich geprügelt. Die Eltern wollen die Sache gesittet klären, doch bei Espresso und Selbstgebackenem beginnt in feinen Schichten die Fassade des Liberalismus zu bröckeln … Eine bitterböse Komödie.
20:00 — 22:00
Diskothek
Regie: Regine Dura & Hans-Werner Kroesinger
Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau war Gipfelpunkt eines Systems der Zwangserziehung in der DDR. Jugendliche, die in anderen Einrichtungen der Heimerziehung als „schwer erziehbar“ oder nicht anpassungsfähig auffielen, wurden in Torgau mit erschütternder Härte diszipliniert, meist mit lebenslangen Folgen. Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger widmen sich in diesem Rechercheprojekt den Geschichten der Betroffenen.
19:00
HAU Hebbel am Ufer (HAU1)
Schauspiel unterwegs, Theatertreffen 2026
„Drei Mal links ist rechts“ von Studio Julian Hetzel ist ein radikales, provokantes, lustiges, vielschichtiges Stück über Polarisierungen. Ein ungewöhnliches Familienporträt, das wie unter einem Vergrößerungsglas Gesellschaft betrachtet. Können wir mit Menschen zusammenleben, deren Überzeugungen den eigenen diametral entgegenstehen?
19:30 — 21:15
Große Bühne
Regie: Elsa-Sophie Jach
Einführung 18:45 + 19:00 im Rangfoyer
Auf „Es war einmal …“ folgt in der Regel etwas Verheißungsvolles: entweder eine phantastische Erzählung oder ein nostalgischer Blick in ‚die guten alten Zeiten‘. In diesem Sinne konkurrieren hier märchenhafte und politische Figuren um eine eigene Geschichte. So gedeiht vor der Kulisse des deutschen Waldes ein kulturelles Phantasma, das im Lande sortieren will: die Guten ins Töpfchen und
die Schlechten …
20:00 — 21:10
Diskothek
Regie: Ebru Tartıcı Borchers
„irgendwo in deutschland“ lebt Lale mit ihren Eltern und ihrem Bruder Lilo. Doch nichts ist normal hier, in dem Land, das für die Familie ein Zufluchtsort ist. Mama, die nicht mehr schreiben darf, verstummt; Papa hält nur mühsam den Anschein von Ordnung aufrecht. Erst als die Couch der Familie zu sprechen beginnt, lösen sich langsam die Mauern um das Erlebte. „Bu sözler bizim“ erzählt in poetischen Bildern von Fluchterfahrung und der Chance, sich der eigenen Geschichte zu stellen.
19:00
HAU Hebbel am Ufer (HAU1)
Schauspiel unterwegs, Theatertreffen 2026
„Drei Mal links ist rechts“ von Studio Julian Hetzel ist ein radikales, provokantes, lustiges, vielschichtiges Stück über Polarisierungen. Ein ungewöhnliches Familienporträt, das wie unter einem Vergrößerungsglas Gesellschaft betrachtet. Können wir mit Menschen zusammenleben, deren Überzeugungen den eigenen diametral entgegenstehen?
19:30 — 20:55
Große Bühne
mit englischen Übertiteln
Regie: Pia Richter
Einführung 18:45 + 19:00 im Rangfoyer
In Illyrien geht es hoch her: Orsino liebt Olivia, doch die liebt Cesario und der hat wiederum ein Auge auf Orsino geworfen. Das allein wäre kompliziert genug, doch noch dazu ist Cesario gar nicht Cesario, sondern die verkleidete Viola. Und so beginnt die große Verwechslung. Wie in Songs von Taylor Swift leben sie in einer Welt zwischen Illusion und Realität. Doch vielleicht finden sie durch die Musik zu ihren wahren Gefühlen?
20:00 — 21:55
Diskothek
Studioinszenierung 2026
Regie: Katrin Plötner
Regie: Katrin Plötner
Olivia Öl reflektiert in dieser argumentativen Übung ihre Beziehung mit Popeye, einem muskulösen Seemann. Warum gerät ihr Bedürfnis nach Unabhängigkeit in Konflikt mit dem eigenen Begehren und der Sehnsucht nach Liebe? Radikal und explizit werden hier moderne Paarbeziehungen und tradierte Muster befragt, werden intime Details gnadenlos seziert und öffentlich verhandelt.
14:00 — 15:30
Altes Rathaus
Der Fall Woyzeck
Rundgang des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig
1821 erstach Johann Christian Woyzeck in der Leipziger Vorstadt seine Geliebte und wurde dafür zum Tode verurteilt. Bereits damals verbanden sich damit Fragen nach Schuldfähigkeit ebenso wie soziale Fragen nach Lebensbedingungen. Georg Büchners Drama brachte den Fall Woyzeck in die Weltliteratur. Der Rundgang folgt den Spuren und Stationen des historischen Woyzeck in der Innenstadt.
16:00
HAU Hebbel am Ufer (HAU1)
Schauspiel unterwegs, Theatertreffen 2026
„Drei Mal links ist rechts“ von Studio Julian Hetzel ist ein radikales, provokantes, lustiges, vielschichtiges Stück über Polarisierungen. Ein ungewöhnliches Familienporträt, das wie unter einem Vergrößerungsglas Gesellschaft betrachtet. Können wir mit Menschen zusammenleben, deren Überzeugungen den eigenen diametral entgegenstehen?
18:00 — 19:50
Große Bühne
„Immerzu. Immerzu.“ Woyzeck muss zum Hauptmann, zum Doktor, in die Kaserne. Jeden Tag. Und dann gibt es noch Marie. Aber egal, was Woyzeck tut — reichen wird es nie. Immerzu gibt es aber auch die Stimmen in Woyzecks Kopf, die ihm noch ganz andere Dinge einsagen, die er tun soll. Bis hin zum Mord: „Der Mensch ist ein Abgrund.“ Die Gesellschaft, wie Büchner sie in seinem expressiven Drama zeigt, ist es auch.
20:00 — 21:45
Diskothek
Drei Generationen von Frauen: Eine Großmutter, deren beste Freundin Opfer eines Femizids wurde. Eine Mutter, die gelernt hat, Beleidigungen und Demütigungen still zu ertragen. Eine Tochter, die immer wieder häuslicher Gewalt ausgesetzt ist. All ihre Lebensgeschichten scheinen einer vorgezeichneten Bahn zu folgen. Doch die Tochter will dieser nicht weiter folgen und fasst den folgenschweren Entschluss, einen Ausweg zu suchen.
19:30 — 21:10
Stadthalle Mülheim an der Ruhr
Schauspiel unterwegs, 51. Mülheimer Theatertage
Auftragswerk des Schauspiel Leipzig
Der Girschkarten (UA)
Regie: Enrico Lübbe
Umstellt von zwei Neubausiedlungen steht noch ein altes Haus in seinem verwilderten Garten. Dort trifft die Familie zusammen, um zu entscheiden, wie es weitergeht mit Haus und Grundstück. Emotionen und Erinnerungen stehen einer neuen Wirklichkeit gegenüber, die zunehmend schwer zu fassen ist … Eine Komödie über den Wandel der Zeit und den Umgang mit der Realität von Lukas Rietzschel, der zu den prägenden Stimmen der Gegenwartsliteratur zählt.
20:00
Große Bühne
Gastspiel
„Searching for William“ ist eine Mischung aus Konzert und Theater, Installation und Hörspiel auf den Spuren Shakespeares. Im Mittelpunkt steht die Experimentierfreude, altes Englisch mit moderner Popmusik zu verbinden. Sänger und Schauspieler Christian Friedel widmet sich neben den Songs auch Monologen und Texten aus verschiedenen Stücken Shakespeares.
20:00
Residenz in der Spinnerei
Im Kontext der Aufführungen von „GAP“ findet in der Residenz vom 17.-22.05. ein Workshop statt, in dem sich die Choreographin Doris Uhlich, der DJ Boris Kopeinig und wohnungslose bzw. ehemals wohnungslose Menschen aus Leipzig begegnen. Themen wie Prekarität und Verschwinden, Peripherie und Zentrum werden körperlich und sprachlich berührt und beleuchtet. Der Workshop endet am 22.05. um 20 Uhr mit einer öffentlichen Workshop-Präsentation für interessiertes Publikum.
19:30 — 21:10
Stadthalle Mülheim an der Ruhr
Schauspiel unterwegs, 51. Mülheimer Theatertage
Auftragswerk des Schauspiel Leipzig
Der Girschkarten (UA)
Regie: Enrico Lübbe
Umstellt von zwei Neubausiedlungen steht noch ein altes Haus in seinem verwilderten Garten. Dort trifft die Familie zusammen, um zu entscheiden, wie es weitergeht mit Haus und Grundstück. Emotionen und Erinnerungen stehen einer neuen Wirklichkeit gegenüber, die zunehmend schwer zu fassen ist … Eine Komödie über den Wandel der Zeit und den Umgang mit der Realität von Lukas Rietzschel, der zu den prägenden Stimmen der Gegenwartsliteratur zählt.
20:00 — 22:00
Große Bühne
Gastspiel
Der erste Mensch
Die unglaubliche Geschichte einer Kindheit
In einem Parforceritt erzählt Wolfram Koch als Ich-Erzähler die Kindheits-Geschichte des Literaturnobelpreisträgers Albert Camus. Aufgewachsen in Armut im Algier der 1920er Jahre, entdeckt er durch die Schule eine neue Welt. Die Musik des Orchestre du Soleil liefert den Soundtrack zu diesem Stück über das Abenteuer Bildung.
19:30 — 21:00
Stadthalle Mülheim an der Ruhr
Schauspiel unterwegs, 51. Mülheimer Theatertage
Regie: Thirza Bruncken
Normalität ist eine Setzung, die auch ein Ausschlusskriterium ist. Beispielsweise für die beiden Schwestern. Sie bemühen sich, in die Welt der Anderen hineinzufinden, sie zu verstehen und sich anzupassen. Welche unausgesprochenen Regeln gelten und warum, ist ihnen aber oft ein Rätsel. Ihre Aufzeichnungen werden zum Ausgangspunkt einer szenischen Collage über das ‚Anders-Sein‘.
19:30 — 20:45
Foyer 1
Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nachdenken
mit Texten von Ada Berger und Liv Strömquist
Künstlerische Leitung: Ellen Neuser
Frau muss keine böse Stiefmutter sein, um einen Horror vor dem zu bekommen, was der Spiegel ihr täglich mitteilt. Bei Ada Berger und Liv Strömquist kommen Frauen zu Wort, die sich Gedanken über gesellschaftliche Erwartungen machen — schöne, hässliche, alte, junge, wahnsinnig kommunikative, berühmte, ganz unbekannte, neidische, empathische, leidende, fröhliche, fragende, komplexe und mehrdimensionale Frauen, alle gespielt von Paulina Bittner.
19:30 — 21:00
Stadthalle Mülheim an der Ruhr
Schauspiel unterwegs, 51. Mülheimer Theatertage
Regie: Thirza Bruncken
Normalität ist eine Setzung, die auch ein Ausschlusskriterium ist. Beispielsweise für die beiden Schwestern. Sie bemühen sich, in die Welt der Anderen hineinzufinden, sie zu verstehen und sich anzupassen. Welche unausgesprochenen Regeln gelten und warum, ist ihnen aber oft ein Rätsel. Ihre Aufzeichnungen werden zum Ausgangspunkt einer szenischen Collage über das ‚Anders-Sein‘.
18:00 — 19:00
Diskothek
Das Schauspiel Leipzig lädt am 26. Mai zur öffentlichen Probe der Inszenierung „Wüste“ von Sam Max in der Regie von Wilke Weermann ein, die am 4. Juni in der Diskothek Premiere feiert.
18:00 — 19:00
Große Bühne
Am 27. Mai können Interessierte einen ersten Eindruck von der Inszenierung „Die Jungfrau von Orleans“ von Friedrich Schiller in der Regie von Nuran David Calis bekommen, die am 5. Juni auf der Großen Bühne zur Premiere kommt.
20:00
Residenz in der Spinnerei
Premiere
Die Choreographin Doris Uhlich arbeitet für „GAP“ mit ehemals wohnungslosen Menschen aus Wien zusammen. Ihre Biographien und Körper sind Archive persönlicher Geschichten — mehr als nur subjektive Narrationen. Sie machen die Geschichte der Gegenwart sichtbar.
19:30
Foyer 1
Ava und Emmi kennen das Leben nur zu zweit. Sie sind Schwestern, Freundinnen, Verbündete im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten der Welt — und einander dabei die größten Unterstützerinnen und Kritikerinnen zugleich. Doch als Ava zum Studieren in eine neue Stadt zieht, wird ihre Beziehung auf die Probe gestellt. Lina Wegners Text über die Höhen und Tiefen von Verbundenheit wird von ihr selbst inszeniert und im Foyer 1 zur Uraufführung gebracht.
20:00
Residenz in der Spinnerei
Die Choreographin Doris Uhlich arbeitet für „GAP“ mit ehemals wohnungslosen Menschen aus Wien zusammen. Ihre Biographien und Körper sind Archive persönlicher Geschichten — mehr als nur subjektive Narrationen. Sie machen die Geschichte der Gegenwart sichtbar.
19:30 — 20:55
Große Bühne
In Illyrien geht es hoch her: Orsino liebt Olivia, doch die liebt Cesario und der hat wiederum ein Auge auf Orsino geworfen. Das allein wäre kompliziert genug, doch noch dazu ist Cesario gar nicht Cesario, sondern die verkleidete Viola. Und so beginnt die große Verwechslung. Wie in Songs von Taylor Swift leben sie in einer Welt zwischen Illusion und Realität. Doch vielleicht finden sie durch die Musik zu ihren wahren Gefühlen?
20:00
Residenz in der Spinnerei
Im Anschluss Nachgespräch
Die Choreographin Doris Uhlich arbeitet für „GAP“ mit ehemals wohnungslosen Menschen aus Wien zusammen. Ihre Biographien und Körper sind Archive persönlicher Geschichten — mehr als nur subjektive Narrationen. Sie machen die Geschichte der Gegenwart sichtbar.
15:00 — 16:40
Diskothek
mit Deutscher Gebärdensprache
Regie: Salome Schneebeli
Aus ihrer kleinen Altbauwohnung in der Morris Street wollen Zoey nicht nur die neuen Eigentümer vertreiben, sondern neuerdings auch noch musizierende Gespenster aus dem 19. Jahrhundert. Von diesen ist ihre Taube Nachbarin Trisha viel weniger geplagt als von den Techno-Bässen aus Zoeys Musikanlage, mit denen sie nachts versucht, die Gespenster zu vertreiben. Eine Schaueroper in deutscher Laut- und Gebärdensprache.
18:00 — 19:15
Große Bühne
Zum 66. und letzten Mal!
Regie: Enrico Lübbe
Einführung 18:45 + 19:00 im Rangfoyer
Im Anschluss: „Selfie im Bühnenlicht“
Im Anschluss: „Selfie im Bühnenlicht“
Zwei Jungs haben sich geprügelt. Die Eltern wollen die Sache gesittet klären, doch bei Espresso und Selbstgebackenem beginnt in feinen Schichten die Fassade des Liberalismus zu bröckeln … Eine bitterböse Komödie.
20:00
Residenz in der Spinnerei
Die Choreographin Doris Uhlich arbeitet für „GAP“ mit ehemals wohnungslosen Menschen aus Wien zusammen. Ihre Biographien und Körper sind Archive persönlicher Geschichten — mehr als nur subjektive Narrationen. Sie machen die Geschichte der Gegenwart sichtbar.
20:00
Diskothek
Ein einsames Motel in der Wüste von Arizona. Nach einer Schönheitsoperation ist Schauspielerin Chloe bandagiert und nahezu blind. Während ihr Partner Tom bereits am Filmset glänzen darf, geht Chloe mit ihrer Assistentin Hannah immer wieder den Text durch. Alle drei versuchen ihre Rollen so intensiv wie möglich auszufüllen. Dabei entgehen ihnen Dinge, die sich vor ihren eigenen Augen abspielen.
19:30
Große Bühne
Inmitten der Wirren des 100-jährigen Krieges zwischen England und Frankreich wächst eine junge Frau auf. In Erscheinungen ist ihr eine heilige Mission aufgegeben worden, der sie bedingungslos folgt: Sie soll die Engländer aus Frankreich vertreiben. Es gelingt ihr, die verzagten französischen Truppen durch ihren Enthusiasmus mitzureißen — doch eine Begegnung auf dem Schlachtfeld bringt ihre Kompromisslosigkeit ins Wanken.
19:30
Foyer 1
Regie: von Lina Wegner
Ava und Emmi kennen das Leben nur zu zweit. Sie sind Schwestern, Freundinnen, Verbündete im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten der Welt — und einander dabei die größten Unterstützerinnen und Kritikerinnen zugleich. Doch als Ava zum Studieren in eine neue Stadt zieht, wird ihre Beziehung auf die Probe gestellt. Lina Wegners Text über die Höhen und Tiefen von Verbundenheit wird von ihr selbst inszeniert und im Foyer 1 zur Uraufführung gebracht.
20:00 — 21:30
Diskothek
Regie: Thirza Bruncken
Normalität ist eine Setzung, die auch ein Ausschlusskriterium ist. Beispielsweise für die beiden Schwestern. Sie bemühen sich, in die Welt der Anderen hineinzufinden, sie zu verstehen und sich anzupassen. Welche unausgesprochenen Regeln gelten und warum, ist ihnen aber oft ein Rätsel. Ihre Aufzeichnungen werden zum Ausgangspunkt einer szenischen Collage über das ‚Anders-Sein‘.
18:00 — 19:45
Große Bühne
Regie: Elsa-Sophie Jach
Einführung 17:15 + 17:30 im Rangfoyer
Im Anschluss Nachgespräch mit dem Ensemble und Thomas Köck
Im Anschluss Nachgespräch mit dem Ensemble und Thomas Köck
Auf „Es war einmal …“ folgt in der Regel etwas Verheißungsvolles: entweder eine phantastische Erzählung oder ein nostalgischer Blick in ‚die guten alten Zeiten‘. In diesem Sinne konkurrieren hier märchenhafte und politische Figuren um eine eigene Geschichte. So gedeiht vor der Kulisse des deutschen Waldes ein kulturelles Phantasma, das im Lande sortieren will: die Guten ins Töpfchen und
die Schlechten …
20:00 — 21:10
Diskothek
Regie: Ebru Tartıcı Borchers
„irgendwo in deutschland“ lebt Lale mit ihren Eltern und ihrem Bruder Lilo. Doch nichts ist normal hier, in dem Land, das für die Familie ein Zufluchtsort ist. Mama, die nicht mehr schreiben darf, verstummt; Papa hält nur mühsam den Anschein von Ordnung aufrecht. Erst als die Couch der Familie zu sprechen beginnt, lösen sich langsam die Mauern um das Erlebte. „Bu sözler bizim“ erzählt in poetischen Bildern von Fluchterfahrung und der Chance, sich der eigenen Geschichte zu stellen.
Volkstheater Rostock
Schauspiel unterwegs, Schauspielschultreffen 2026
Studioinszenierung 2026
Regie: Katrin Plötner
Regie: Katrin Plötner
Olivia Öl reflektiert in dieser argumentativen Übung ihre Beziehung mit Popeye, einem muskulösen Seemann. Warum gerät ihr Bedürfnis nach Unabhängigkeit in Konflikt mit dem eigenen Begehren und der Sehnsucht nach Liebe? Radikal und explizit werden hier moderne Paarbeziehungen und tradierte Muster befragt, werden intime Details gnadenlos seziert und öffentlich verhandelt.
16:00 — 18:00
Clara-Zetkin-Park (AOK-Wiese)
Auftakt ClubFusion 2026
Festival der Theaterspielclubs von Schauspiel Leipzig, TDJW und Oper Leipzig
Auf geht’s, ab geht‘s! Bahn frei für 14 Festivaltage auf und hinter der Bühne mit der ClubFusion 2026! Uns ist klar, für dieses Theaterspektakel braucht es einen angemessenen Auftakt! Deswegen laden wir euch herzlich ein, bei Musik und Sonnenschein zu basteln, zu spielen, Kontakte und Armbänder zu knüpfen und herauszufinden, welche Vorstellung ihr als erstes besuchen wollt!
19:30
Große Bühne
Inmitten der Wirren des 100-jährigen Krieges zwischen England und Frankreich wächst eine junge Frau auf. In Erscheinungen ist ihr eine heilige Mission aufgegeben worden, der sie bedingungslos folgt: Sie soll die Engländer aus Frankreich vertreiben. Es gelingt ihr, die verzagten französischen Truppen durch ihren Enthusiasmus mitzureißen — doch eine Begegnung auf dem Schlachtfeld bringt ihre Kompromisslosigkeit ins Wanken.
17:00
Foyer 1
Premiere
Im Rahmen der ClubFusion 2026
Wand an Wand
Wer streift da durch die Flure, wer schlurft, wer spurtet? Wer schleppt sich ächzend die Treppe hoch, wer poltert sie runter? Die Spielfreudigen beschäftigen sich in dieser Spielzeit mit etwas, was uns alle angeht: Nachbarschaft. Wand an Wand existieren wir meist anonym und aneinander vorbei, aber lohnt es sich nicht, im Hausflur mal ein „Hallo“ zu wagen?
19:00 — 20:00
Diskothek
Premiere
Im Rahmen der ClubFusion 2026
Sag ihnen: Ich bin perfekt
Eine Kleinstadt wie jede andere. Perfekt. So lange, bis die pastellfarbene Fassade zu bröckeln beginnt. Die Menschen stellen fest, dass außerhalb ihrer Welt eine Wahrheit liegt, von der sie nicht wussten. #noname lädt ein in eine Welt voller Ansprüche, Erwartungen und Makellosigkeit, in der es keine Individualität geben darf — und stellt dabei die Frage, was uns zu dem Menschen macht, der wir sind.
17:00
Foyer 1
Im Rahmen der ClubFusion 2026
Wand an Wand
Im Anschluss Nachgespräch
Wer streift da durch die Flure, wer schlurft, wer spurtet? Wer schleppt sich ächzend die Treppe hoch, wer poltert sie runter? Die Spielfreudigen beschäftigen sich in dieser Spielzeit mit etwas, was uns alle angeht: Nachbarschaft. Wand an Wand existieren wir meist anonym und aneinander vorbei, aber lohnt es sich nicht, im Hausflur mal ein „Hallo“ zu wagen?
18:00 — 19:00
Diskothek
Im Rahmen der ClubFusion 2026
Sag ihnen: Ich bin perfekt
Im Anschluss Nachgespräch
Eine Kleinstadt wie jede andere. Perfekt. So lange, bis die pastellfarbene Fassade zu bröckeln beginnt. Die Menschen stellen fest, dass außerhalb ihrer Welt eine Wahrheit liegt, von der sie nicht wussten. #noname lädt ein in eine Welt voller Ansprüche, Erwartungen und Makellosigkeit, in der es keine Individualität geben darf — und stellt dabei die Frage, was uns zu dem Menschen macht, der wir sind.
18:00 — 19:00
Diskothek
Im Rahmen der ClubFusion 2026
Sag ihnen: Ich bin perfekt
Eine Kleinstadt wie jede andere. Perfekt. So lange, bis die pastellfarbene Fassade zu bröckeln beginnt. Die Menschen stellen fest, dass außerhalb ihrer Welt eine Wahrheit liegt, von der sie nicht wussten. #noname lädt ein in eine Welt voller Ansprüche, Erwartungen und Makellosigkeit, in der es keine Individualität geben darf — und stellt dabei die Frage, was uns zu dem Menschen macht, der wir sind.
19:00
Foyer 1
Im Rahmen der ClubFusion 2026
Wand an Wand
Wer streift da durch die Flure, wer schlurft, wer spurtet? Wer schleppt sich ächzend die Treppe hoch, wer poltert sie runter? Die Spielfreudigen beschäftigen sich in dieser Spielzeit mit etwas, was uns alle angeht: Nachbarschaft. Wand an Wand existieren wir meist anonym und aneinander vorbei, aber lohnt es sich nicht, im Hausflur mal ein „Hallo“ zu wagen?
20:00 — 21:45
Diskothek
Drei Generationen von Frauen: Eine Großmutter, deren beste Freundin Opfer eines Femizids wurde. Eine Mutter, die gelernt hat, Beleidigungen und Demütigungen still zu ertragen. Eine Tochter, die immer wieder häuslicher Gewalt ausgesetzt ist. All ihre Lebensgeschichten scheinen einer vorgezeichneten Bahn zu folgen. Doch die Tochter will dieser nicht weiter folgen und fasst den folgenschweren Entschluss, einen Ausweg zu suchen.
14:30
Foyer 1
4 + 1 – ein treffen junger autorInnen 2026
texte der gegenwart
Lesung Leipzig
Lesung Leipzig
In öffentlichen Lesungen dreht sich für drei Tage alles um bisher ungehörte Texte, ihre AutorInnen und deren Produktionsweisen. Gelesen von unserem Ensemble werden neue Stimmen der Neuen Dramatik vorgestellt. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen und verschiedene Stile und Entwicklungen auszumachen.
17:00
Foyer 1
4 + 1 – ein treffen junger autorInnen 2026
texte der gegenwart
Lesung Hildesheim
Lesung Hildesheim
In öffentlichen Lesungen dreht sich für drei Tage alles um bisher ungehörte Texte, ihre AutorInnen und deren Produktionsweisen. Gelesen von unserem Ensemble werden neue Stimmen der Neuen Dramatik vorgestellt. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen und verschiedene Stile und Entwicklungen auszumachen.
20:00 — 21:10
Diskothek
„irgendwo in deutschland“ lebt Lale mit ihren Eltern und ihrem Bruder Lilo. Doch nichts ist normal hier, in dem Land, das für die Familie ein Zufluchtsort ist. Mama, die nicht mehr schreiben darf, verstummt; Papa hält nur mühsam den Anschein von Ordnung aufrecht. Erst als die Couch der Familie zu sprechen beginnt, lösen sich langsam die Mauern um das Erlebte. „Bu sözler bizim“ erzählt in poetischen Bildern von Fluchterfahrung und der Chance, sich der eigenen Geschichte zu stellen.
20:00 — 21:30
Hinterbühne
Premiere
Fragen. Nur Fragen. Braucht es Antworten? Gibt es Antworten? Welche Fragen müssen offenbleiben? Welche Fragen trennen und welche vereinen uns? „Quizoola“ ist ausschließlich aus Fragen aufgebaut. In der Inszenierung des Clubs ü31 entsteht ein fragmentarischer Abend, der fragend die unterschiedlichsten Situationen des menschlichen Lebens erkundet.
14:30
Foyer 1
4 + 1 – ein treffen junger autorInnen 2026
texte der gegenwart
Lesung Wien
Lesung Wien
In öffentlichen Lesungen dreht sich für drei Tage alles um bisher ungehörte Texte, ihre AutorInnen und deren Produktionsweisen. Gelesen von unserem Ensemble werden neue Stimmen der Neuen Dramatik vorgestellt. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen und verschiedene Stile und Entwicklungen auszumachen.
17:00
Foyer 1
4 + 1 – ein treffen junger autorInnen 2026
texte der gegenwart
Lesung Berlin
Lesung Berlin
In öffentlichen Lesungen dreht sich für drei Tage alles um bisher ungehörte Texte, ihre AutorInnen und deren Produktionsweisen. Gelesen von unserem Ensemble werden neue Stimmen der Neuen Dramatik vorgestellt. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen und verschiedene Stile und Entwicklungen auszumachen.
20:00 — 21:30
Hinterbühne
Im Anschluss Nachgespräch
Fragen. Nur Fragen. Braucht es Antworten? Gibt es Antworten? Welche Fragen müssen offenbleiben? Welche Fragen trennen und welche vereinen uns? „Quizoola“ ist ausschließlich aus Fragen aufgebaut. In der Inszenierung des Clubs ü31 entsteht ein fragmentarischer Abend, der fragend die unterschiedlichsten Situationen des menschlichen Lebens erkundet.
20:00 — 21:20
Diskothek
Regie: Yves Hinrichs
Eine McDonald’s-Filiale in der Nacht, Sperrstunde, hungrige Menschen, eine Katze und lange Telefonate, die niemand führen möchte. Menschen halten sich nicht an Vorschriften, vor allem nicht, wenn sie etwas brauchen — sei es Essen, Nähe oder einfach einen Ort zum Sein. „Drive In“ ist ein Blick auf und in unsere Gesellschaft, die hungrig zurückstarrt. Grotesk begegnen wir den prekären, alltäglichen Verwertungen mit einem einzelnen Biss in eine Maus.
14:30
Foyer 1
4 + 1 – ein treffen junger autorInnen 2026
texte der gegenwart
Lesung Biel
Lesung Biel
In öffentlichen Lesungen dreht sich für drei Tage alles um bisher ungehörte Texte, ihre AutorInnen und deren Produktionsweisen. Gelesen von unserem Ensemble werden neue Stimmen der Neuen Dramatik vorgestellt. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen und verschiedene Stile und Entwicklungen auszumachen.
17:00
Foyer 1
4 + 1 – ein treffen junger autorInnen 2026
texte der gegenwart
Lesung Graz
Lesung Graz
In öffentlichen Lesungen dreht sich für drei Tage alles um bisher ungehörte Texte, ihre AutorInnen und deren Produktionsweisen. Gelesen von unserem Ensemble werden neue Stimmen der Neuen Dramatik vorgestellt. Anschließende Gespräche bieten Gelegenheit, die schreibenden Newcomer kennenzulernen und verschiedene Stile und Entwicklungen auszumachen.
20:00
Residenz in der Spinnerei
Ein Ausstieg ist der Vorgang, einen bestimmten Kontext zu verlassen und in einen anderen einzutreten, und markiert damit auch die Grenze zwischen Innen und Außen. Was aber, wenn es kein Außen gibt? Mit der Betrachtung des theatralischen Abgangs eröffnet der schwedische Schauspieler und Theatermacher Iggy Malmborg einen größeren Diskurs über das Ende, die Flucht und das Verlassen.
20:00 — 21:20
Diskothek
Regie: Yves Hinrichs
Im Anschluss Nachgespräch
Eine McDonald’s-Filiale in der Nacht, Sperrstunde, hungrige Menschen, eine Katze und lange Telefonate, die niemand führen möchte. Menschen halten sich nicht an Vorschriften, vor allem nicht, wenn sie etwas brauchen — sei es Essen, Nähe oder einfach einen Ort zum Sein. „Drive In“ ist ein Blick auf und in unsere Gesellschaft, die hungrig zurückstarrt. Grotesk begegnen wir den prekären, alltäglichen Verwertungen mit einem einzelnen Biss in eine Maus.
20:00 — 21:30
Hinterbühne
Fragen. Nur Fragen. Braucht es Antworten? Gibt es Antworten? Welche Fragen müssen offenbleiben? Welche Fragen trennen und welche vereinen uns? „Quizoola“ ist ausschließlich aus Fragen aufgebaut. In der Inszenierung des Clubs ü31 entsteht ein fragmentarischer Abend, der fragend die unterschiedlichsten Situationen des menschlichen Lebens erkundet.
20:00
Residenz in der Spinnerei
In englischer u. schwedischer Sprache mit deutscher Übertitelung
Ein Ausstieg ist der Vorgang, einen bestimmten Kontext zu verlassen und in einen anderen einzutreten, und markiert damit auch die Grenze zwischen Innen und Außen. Was aber, wenn es kein Außen gibt? Mit der Betrachtung des theatralischen Abgangs eröffnet der schwedische Schauspieler und Theatermacher Iggy Malmborg einen größeren Diskurs über das Ende, die Flucht und das Verlassen.
20:00 — 21:40
Diskothek
Auftragswerk des Schauspiel Leipzig
Der Girschkarten (UA)
Regie: Enrico Lübbe
Umstellt von zwei Neubausiedlungen steht noch ein altes Haus in seinem verwilderten Garten. Dort trifft die Familie zusammen, um zu entscheiden, wie es weitergeht mit Haus und Grundstück. Emotionen und Erinnerungen stehen einer neuen Wirklichkeit gegenüber, die zunehmend schwer zu fassen ist … Eine Komödie über den Wandel der Zeit und den Umgang mit der Realität von Lukas Rietzschel, der zu den prägenden Stimmen der Gegenwartsliteratur zählt.
18:00 — 21:00
Diskothek
Im Rahmen der ClubFusion 2026
COMETOGETHER
Tage voller großer Bühnenmomente, Schweiß, Tränen, Austausch und Applaus haben wir erlebt. Nun laden wir euch zum Festivalhöhepunkt herzlich ins Schauspiel Leipzig ein. Mit Band, spielerischen Interaktionen und Bastelstationen zum Austoben zelebrieren wir die bereits gemeisterten Proben, Premieren und Dernièren und schauen freudig auf die letzten Tage der ClubFusion 2026.
19:30 — 20:40
Foyer 1
Wiederaufnahme
Ophelias Tränen
Ein Abend über und unter Wasser für alle süßen Mäuse von und mit Paula Winteler
Wie so oft stellt sich Ophelia die stille Frage: „Weinen oder nicht weinen?“ Damit sich alle gut fühlen, entscheidet sie sich meist für Letzteres. Geweint wird dann ganz alleine unter der Dusche. Doch dann beginnt sie ihre Tränen zu sammeln und aufzukochen. Nebst süßen Mäusen und personifizierten Zweifeln sind natürlich auch Sad-Girl-Pop-Ikonen wie Billie Eilish und Lana Del Rey geladen zu einem Abend über Urgewalt, Verwandlung und Zärtlichkeit, über Oberflächlichkeit und Abgrundtiefe. Und alles ist wahnsinnig traurig.
20:00
Diskothek
Studio
Monologvorspiel der Schauspielstudierenden
Das Studio Leipzig präsentiert in diesem Vorspiel acht neue Monologe. Die Schauspielstudierenden erarbeiten diese im Rahmen ihrer Ausbildung mit Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig.
19:30
Foyer 1
Katze im Sack
Überraschungsabend von und mit dem Ensemble des Schauspiel Leipzig
Hopp oder top, Yin oder Yang, Schrödinger oder Miezekatze — das Ensemble des Schauspiel Leipzig gibt sich geheimnisvoll und verrät nichts, aber auch gar nichts darüber, was an diesem fulminanten, berührenden, glamourösen und absolut einzigartigen Abend geschieht.
20:00
Diskothek
Studio
Monologvorspiel der Schauspielstudierenden
Das Studio Leipzig präsentiert in diesem Vorspiel acht neue Monologe. Die Schauspielstudierenden erarbeiten diese im Rahmen ihrer Ausbildung mit Ensemblemitgliedern des Schauspiel Leipzig.
19:30 — 21:05
Foyer 1
Szenisches Projekt von Tilo Krügel und Denis Petković
Hauptdarstellerin erkrankt? Chor im Streik? Orchester im Stau? Wenn alle Stricke reißen, klingelt bei ihm das Telefon. Bevor die Vorstellung ausfallen muss, rettet er dem Publikum — und dem Theater — den Abend: der Universalschauspieler! Felix Krakaus berstend komischer und abgrundtief trauriger Monolog über die Brüchigkeit des Daseins wird für Tilo Krügel und Denis Petković Ausgangspunkt für eine Reflexion über das Theater, das Leben und den ganzen Rest.
20:00 — 22:00
Diskothek
Regie: Regine Dura & Hans-Werner Kroesinger
Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau war Gipfelpunkt eines Systems der Zwangserziehung in der DDR. Jugendliche, die in anderen Einrichtungen der Heimerziehung als „schwer erziehbar“ oder nicht anpassungsfähig auffielen, wurden in Torgau mit erschütternder Härte diszipliniert, meist mit lebenslangen Folgen. Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger widmen sich in diesem Rechercheprojekt den Geschichten der Betroffenen.
20:00
Residenz in der Spinnerei
In englischer u. schwedischer Sprache mit deutscher Übertitelung
Ein Ausstieg ist der Vorgang, einen bestimmten Kontext zu verlassen und in einen anderen einzutreten, und markiert damit auch die Grenze zwischen Innen und Außen. Was aber, wenn es kein Außen gibt? Mit der Betrachtung des theatralischen Abgangs eröffnet der schwedische Schauspieler und Theatermacher Iggy Malmborg einen größeren Diskurs über das Ende, die Flucht und das Verlassen.
20:00
Residenz in der Spinnerei
In englischer u. schwedischer Sprache mit deutscher Übertitelung
Im Anschluss Nachgespräch
Im Anschluss Nachgespräch
Ein Ausstieg ist der Vorgang, einen bestimmten Kontext zu verlassen und in einen anderen einzutreten, und markiert damit auch die Grenze zwischen Innen und Außen. Was aber, wenn es kein Außen gibt? Mit der Betrachtung des theatralischen Abgangs eröffnet der schwedische Schauspieler und Theatermacher Iggy Malmborg einen größeren Diskurs über das Ende, die Flucht und das Verlassen.
20:00
Diskothek
Regie: Wilke Weermann
Ein einsames Motel in der Wüste von Arizona. Nach einer Schönheitsoperation ist Schauspielerin Chloe bandagiert und nahezu blind. Während ihr Partner Tom bereits am Filmset glänzen darf, geht Chloe mit ihrer Assistentin Hannah immer wieder den Text durch. Alle drei versuchen ihre Rollen so intensiv wie möglich auszufüllen. Dabei entgehen ihnen Dinge, die sich vor ihren eigenen Augen abspielen.
20:00
Residenz in der Spinnerei
In englischer u. schwedischer Sprache mit deutscher Übertitelung
Ein Ausstieg ist der Vorgang, einen bestimmten Kontext zu verlassen und in einen anderen einzutreten, und markiert damit auch die Grenze zwischen Innen und Außen. Was aber, wenn es kein Außen gibt? Mit der Betrachtung des theatralischen Abgangs eröffnet der schwedische Schauspieler und Theatermacher Iggy Malmborg einen größeren Diskurs über das Ende, die Flucht und das Verlassen.
20:00
Diskothek
Studio
Liedvorspiel der Schauspielstudierenden
In diesem musikalischen Vorspiel präsentieren sich die Schauspielstudierenden mit Liedern, die Prof. Frank Raschke von der HMT Leipzig mit ihnen erarbeitet hat und am Klavier begleitet.
20:00 — 21:40
Diskothek
Auftragswerk des Schauspiel Leipzig
Der Girschkarten (UA)
Regie: Enrico Lübbe
Umstellt von zwei Neubausiedlungen steht noch ein altes Haus in seinem verwilderten Garten. Dort trifft die Familie zusammen, um zu entscheiden, wie es weitergeht mit Haus und Grundstück. Emotionen und Erinnerungen stehen einer neuen Wirklichkeit gegenüber, die zunehmend schwer zu fassen ist … Eine Komödie über den Wandel der Zeit und den Umgang mit der Realität von Lukas Rietzschel, der zu den prägenden Stimmen der Gegenwartsliteratur zählt.
16:00 — 17:30
Altes Rathaus
Der Fall Woyzeck
Rundgang des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig
1821 erstach Johann Christian Woyzeck in der Leipziger Vorstadt seine Geliebte und wurde dafür zum Tode verurteilt. Bereits damals verbanden sich damit Fragen nach Schuldfähigkeit ebenso wie soziale Fragen nach Lebensbedingungen. Georg Büchners Drama brachte den Fall Woyzeck in die Weltliteratur. Der Rundgang folgt den Spuren und Stationen des historischen Woyzeck in der Innenstadt.
19:30
Große Bühne
Theatertag
Regie: Nuran David Calis
Einführung 18:45 + 19:00 im Rangfoyer
Im Anschluss Nachgespräch
Im Anschluss Nachgespräch
Inmitten der Wirren des 100-jährigen Krieges zwischen England und Frankreich wächst eine junge Frau auf. In Erscheinungen ist ihr eine heilige Mission aufgegeben worden, der sie bedingungslos folgt: Sie soll die Engländer aus Frankreich vertreiben. Es gelingt ihr, die verzagten französischen Truppen durch ihren Enthusiasmus mitzureißen — doch eine Begegnung auf dem Schlachtfeld bringt ihre Kompromisslosigkeit ins Wanken.
