Freude! Mit „Drei Mal links ist rechts“ („Three times left is right“) von Julian Hetzel ist eine Residenz-Produktion beim Berliner Theatertreffen 2026 eingeladen. Die in Koproduktion mit den Wiener Festwochen entstandene Performance ist von der Festivaljury unter die „zehn bemerkenswertesten Inszenierungen“ des deutschsprachigen Raums gewählt worden. Gratulation an das Team um Julian Hetzel zu einer herausragenden Auszeichnung, die mit einer Wiederaufnahme des Stückes in dieser Spielzeit (April 2027) gefeiert wird

Und nicht nur diese Einladung zum Theatertreffen bestätigt die Relevanz der Spielstätte mit festem Platz zwischen Kunst und Kultur auf dem international beachteten Spinnereigelände. Die Residenz ist innerhalb der Leipziger Theaterlandschaft und weit darüber hinaus fest verankert sowie für ihr künstlerisches und konzeptionelles Profil bekannt, das sich der zeitgenössischen Performance verschrieben hat und das großen Anklang beim Publikum findet. Mit der Anbindung der frei produzierenden Theaterszene ans Stadttheater ist die Residenz ein einzigartiges Modell und Performance-Kollektive schätzen die Möglichkeit, während eines mehrwöchigen Produktionsaufenthaltes vor Ort an ihren Projekten arbeiten zu können.

Auch in dieser Spielzeit lädt die Residenz dazu ein, Performancekunst ganz unmittelbar zu erleben und eine ganze Bandbreite möglicher Formen des Miteinanders zu erfahren: Das international gefeierte und charmante NATURE THEATER OF OKLAHOMA isst mit dem Publikum Pizza, singt mit einem lokalen Chor Lieder zur Geistervertreibung und widmet sich mit viel Witz und Aerobic dem Sinn des Lebens. Die Leipziger Ballroom-Community TrueColours hat sich seit ihrem Bestehen der Gemeinschaftsbildung verschrieben, sie stellen BiPoC/Queer-Künstler:innen in den Mittelpunkt ihres Showcase und geben in einer Podiumsdiskussion Einblicke in die Ballroom-Kultur als gelebte Praxis. Gleich drei Kollektive — George Bele, FARN und Bodenproben — kommen für das Vorhaben zusammen, sich gemeinsam mit dem Publikum im Verabschieden und Loslassen zu üben. Und während die Choreographin Eva Meyer-Keller in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie eine feministische Perspektive auf Evolutionstheorien wirft, entwickelt vorschlag:hammer aus biographischen Interviews, die das Performance-Kollektiv mit Kindern aus Leipzig, Zürich, Duisburg und Berlin geführt hat, eine vielstimmige Inszenierung über Kindheit(en).

Zudem präsentiert die Leipziger Autorin und Performerin Martina Hefter in Begleitung einer Band am 17. 10. ihren neuen Roman und es wird überall gemunkelt, dass uns auch in dieser Spielzeit die fabelhaften #BBF aus Leipzig mit einer wilden Überraschung im Winter die Herzen wärmen werden. Last, but not least schließen sich für die bereits vierte Ausgabe des Projektes „KATAPULT — Performance Plattform Leipzig“ Residenz Schauspiel Leipzig, Schaubühne Lindenfels und LOFFT — DAS THEATER zusammen und bieten in Eigeninitiative der lokalen Performance-Szene eine Plattform für die unterschiedlichsten Performance-Formate. Die Präsentation bildet den krönenden Abschluss der Spielzeit 2026/27 und die drei Spielstätten werden mit dem Publikum ein fulminantes Performance-Fest feiern!

Koproduktionspartner 2026/27:

GOLD & PECH THEATER HÖF-PRÄBACH (AT)
BALLHAUS OST
RINGLOKSCHUPPEN RUHR
PUMPENHAUS MÜNSTER
ROXY BIRSFELDEN (CH)
WERKRAUM SCHÖPFLIN
LOFFT — DAS THEATER
SCHAUBÜHNE LINDENFELS
WIENER FESTWOCHEN