Spielplan Mai 2026 Juni 2026 Juli 2026 August 2026 September 2026 Oktober 2026 November 2026 Dezember 2026
19:30 — 20:45
Große Bühne
Zum vorletzten Mal!
Regie: Enrico Lübbe
Zwei Jungs haben sich geprügelt. Die Eltern wollen die Sache gesittet klären, doch bei Espresso und Selbstgebackenem beginnt in feinen Schichten die Fassade des Liberalismus zu bröckeln … Eine bitterböse Komödie.
20:00 — 22:00
Diskothek
Regie: Regine Dura & Hans-Werner Kroesinger
Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau war Gipfelpunkt eines Systems der Zwangserziehung in der DDR. Jugendliche, die in anderen Einrichtungen der Heimerziehung als „schwer erziehbar“ oder nicht anpassungsfähig auffielen, wurden in Torgau mit erschütternder Härte diszipliniert, meist mit lebenslangen Folgen. Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger widmen sich in diesem Rechercheprojekt den Geschichten der Betroffenen.
19:00
HAU Hebbel am Ufer (HAU1)
Schauspiel unterwegs, Theatertreffen 2026
„Drei Mal links ist rechts“ von Studio Julian Hetzel ist ein radikales, provokantes, lustiges, vielschichtiges Stück über Polarisierungen. Ein ungewöhnliches Familienporträt, das wie unter einem Vergrößerungsglas Gesellschaft betrachtet. Können wir mit Menschen zusammenleben, deren Überzeugungen den eigenen diametral entgegenstehen?
19:30 — 21:15
Große Bühne
Regie: Elsa-Sophie Jach
Einführung 18:45 + 19:00 im Rangfoyer
Auf „Es war einmal …“ folgt in der Regel etwas Verheißungsvolles: entweder eine phantastische Erzählung oder ein nostalgischer Blick in ‚die guten alten Zeiten‘. In diesem Sinne konkurrieren hier märchenhafte und politische Figuren um eine eigene Geschichte. So gedeiht vor der Kulisse des deutschen Waldes ein kulturelles Phantasma, das im Lande sortieren will: die Guten ins Töpfchen und
die Schlechten …
20:00 — 21:10
Diskothek
Regie: Ebru Tartıcı Borchers
„irgendwo in deutschland“ lebt Lale mit ihren Eltern und ihrem Bruder Lilo. Doch nichts ist normal hier, in dem Land, das für die Familie ein Zufluchtsort ist. Mama, die nicht mehr schreiben darf, verstummt; Papa hält nur mühsam den Anschein von Ordnung aufrecht. Erst als die Couch der Familie zu sprechen beginnt, lösen sich langsam die Mauern um das Erlebte. „Bu sözler bizim“ erzählt in poetischen Bildern von Fluchterfahrung und der Chance, sich der eigenen Geschichte zu stellen.
19:00
HAU Hebbel am Ufer (HAU1)
Schauspiel unterwegs, Theatertreffen 2026
„Drei Mal links ist rechts“ von Studio Julian Hetzel ist ein radikales, provokantes, lustiges, vielschichtiges Stück über Polarisierungen. Ein ungewöhnliches Familienporträt, das wie unter einem Vergrößerungsglas Gesellschaft betrachtet. Können wir mit Menschen zusammenleben, deren Überzeugungen den eigenen diametral entgegenstehen?
19:30 — 20:55
Große Bühne
mit englischen Übertiteln
Regie: Pia Richter
Einführung 18:45 + 19:00 im Rangfoyer
In Illyrien geht es hoch her: Orsino liebt Olivia, doch die liebt Cesario und der hat wiederum ein Auge auf Orsino geworfen. Das allein wäre kompliziert genug, doch noch dazu ist Cesario gar nicht Cesario, sondern die verkleidete Viola. Und so beginnt die große Verwechslung. Wie in Songs von Taylor Swift leben sie in einer Welt zwischen Illusion und Realität. Doch vielleicht finden sie durch die Musik zu ihren wahren Gefühlen?
20:00 — 21:55
Diskothek
Studioinszenierung 2026
Regie: Katrin Plötner
Regie: Katrin Plötner
Olivia Öl reflektiert in dieser argumentativen Übung ihre Beziehung mit Popeye, einem muskulösen Seemann. Warum gerät ihr Bedürfnis nach Unabhängigkeit in Konflikt mit dem eigenen Begehren und der Sehnsucht nach Liebe? Radikal und explizit werden hier moderne Paarbeziehungen und tradierte Muster befragt, werden intime Details gnadenlos seziert und öffentlich verhandelt.
14:00 — 15:30
Altes Rathaus
Der Fall Woyzeck
Rundgang des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig
1821 erstach Johann Christian Woyzeck in der Leipziger Vorstadt seine Geliebte und wurde dafür zum Tode verurteilt. Bereits damals verbanden sich damit Fragen nach Schuldfähigkeit ebenso wie soziale Fragen nach Lebensbedingungen. Georg Büchners Drama brachte den Fall Woyzeck in die Weltliteratur. Der Rundgang folgt den Spuren und Stationen des historischen Woyzeck in der Innenstadt.
16:00
HAU Hebbel am Ufer (HAU1)
Schauspiel unterwegs, Theatertreffen 2026
„Drei Mal links ist rechts“ von Studio Julian Hetzel ist ein radikales, provokantes, lustiges, vielschichtiges Stück über Polarisierungen. Ein ungewöhnliches Familienporträt, das wie unter einem Vergrößerungsglas Gesellschaft betrachtet. Können wir mit Menschen zusammenleben, deren Überzeugungen den eigenen diametral entgegenstehen?
18:00 — 19:50
Große Bühne
„Immerzu. Immerzu.“ Woyzeck muss zum Hauptmann, zum Doktor, in die Kaserne. Jeden Tag. Und dann gibt es noch Marie. Aber egal, was Woyzeck tut — reichen wird es nie. Immerzu gibt es aber auch die Stimmen in Woyzecks Kopf, die ihm noch ganz andere Dinge einsagen, die er tun soll. Bis hin zum Mord: „Der Mensch ist ein Abgrund.“ Die Gesellschaft, wie Büchner sie in seinem expressiven Drama zeigt, ist es auch.
20:00 — 21:45
Diskothek
Drei Generationen von Frauen: Eine Großmutter, deren beste Freundin Opfer eines Femizids wurde. Eine Mutter, die gelernt hat, Beleidigungen und Demütigungen still zu ertragen. Eine Tochter, die immer wieder häuslicher Gewalt ausgesetzt ist. All ihre Lebensgeschichten scheinen einer vorgezeichneten Bahn zu folgen. Doch die Tochter will dieser nicht weiter folgen und fasst den folgenschweren Entschluss, einen Ausweg zu suchen.
19:30 — 21:10
Stadthalle Mülheim an der Ruhr
Schauspiel unterwegs, 51. Mülheimer Theatertage
Auftragswerk des Schauspiel Leipzig
Der Girschkarten (UA)
Regie: Enrico Lübbe
Umstellt von zwei Neubausiedlungen steht noch ein altes Haus in seinem verwilderten Garten. Dort trifft die Familie zusammen, um zu entscheiden, wie es weitergeht mit Haus und Grundstück. Emotionen und Erinnerungen stehen einer neuen Wirklichkeit gegenüber, die zunehmend schwer zu fassen ist … Eine Komödie über den Wandel der Zeit und den Umgang mit der Realität von Lukas Rietzschel, der zu den prägenden Stimmen der Gegenwartsliteratur zählt.
20:00
Große Bühne
Gastspiel
„Searching for William“ ist eine Mischung aus Konzert und Theater, Installation und Hörspiel auf den Spuren Shakespeares. Im Mittelpunkt steht die Experimentierfreude, altes Englisch mit moderner Popmusik zu verbinden. Sänger und Schauspieler Christian Friedel widmet sich neben den Songs auch Monologen und Texten aus verschiedenen Stücken Shakespeares.
20:00
Residenz in der Spinnerei
Im Kontext der Aufführungen von „GAP“ findet in der Residenz vom 17.-22.05. ein Workshop statt, in dem sich die Choreographin Doris Uhlich, der DJ Boris Kopeinig und wohnungslose bzw. ehemals wohnungslose Menschen aus Leipzig begegnen. Themen wie Prekarität und Verschwinden, Peripherie und Zentrum werden körperlich und sprachlich berührt und beleuchtet. Der Workshop endet am 22.05. um 20 Uhr mit einer öffentlichen Workshop-Präsentation für interessiertes Publikum.
19:30 — 21:10
Stadthalle Mülheim an der Ruhr
Schauspiel unterwegs, 51. Mülheimer Theatertage
Auftragswerk des Schauspiel Leipzig
Der Girschkarten (UA)
Regie: Enrico Lübbe
Umstellt von zwei Neubausiedlungen steht noch ein altes Haus in seinem verwilderten Garten. Dort trifft die Familie zusammen, um zu entscheiden, wie es weitergeht mit Haus und Grundstück. Emotionen und Erinnerungen stehen einer neuen Wirklichkeit gegenüber, die zunehmend schwer zu fassen ist … Eine Komödie über den Wandel der Zeit und den Umgang mit der Realität von Lukas Rietzschel, der zu den prägenden Stimmen der Gegenwartsliteratur zählt.
20:00 — 22:00
Große Bühne
Gastspiel
Der erste Mensch
Die unglaubliche Geschichte einer Kindheit
In einem Parforceritt erzählt Wolfram Koch als Ich-Erzähler die Kindheits-Geschichte des Literaturnobelpreisträgers Albert Camus. Aufgewachsen in Armut im Algier der 1920er Jahre, entdeckt er durch die Schule eine neue Welt. Die Musik des Orchestre du Soleil liefert den Soundtrack zu diesem Stück über das Abenteuer Bildung.
19:30 — 21:00
Stadthalle Mülheim an der Ruhr
Schauspiel unterwegs, 51. Mülheimer Theatertage
Regie: Thirza Bruncken
Normalität ist eine Setzung, die auch ein Ausschlusskriterium ist. Beispielsweise für die beiden Schwestern. Sie bemühen sich, in die Welt der Anderen hineinzufinden, sie zu verstehen und sich anzupassen. Welche unausgesprochenen Regeln gelten und warum, ist ihnen aber oft ein Rätsel. Ihre Aufzeichnungen werden zum Ausgangspunkt einer szenischen Collage über das ‚Anders-Sein‘.
19:30 — 20:45
Foyer 1
Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nachdenken
mit Texten von Ada Berger und Liv Strömquist
Künstlerische Leitung: Ellen Neuser
Frau muss keine böse Stiefmutter sein, um einen Horror vor dem zu bekommen, was der Spiegel ihr täglich mitteilt. Bei Ada Berger und Liv Strömquist kommen Frauen zu Wort, die sich Gedanken über gesellschaftliche Erwartungen machen — schöne, hässliche, alte, junge, wahnsinnig kommunikative, berühmte, ganz unbekannte, neidische, empathische, leidende, fröhliche, fragende, komplexe und mehrdimensionale Frauen, alle gespielt von Paulina Bittner.
19:30 — 21:00
Stadthalle Mülheim an der Ruhr
Schauspiel unterwegs, 51. Mülheimer Theatertage
Regie: Thirza Bruncken
Normalität ist eine Setzung, die auch ein Ausschlusskriterium ist. Beispielsweise für die beiden Schwestern. Sie bemühen sich, in die Welt der Anderen hineinzufinden, sie zu verstehen und sich anzupassen. Welche unausgesprochenen Regeln gelten und warum, ist ihnen aber oft ein Rätsel. Ihre Aufzeichnungen werden zum Ausgangspunkt einer szenischen Collage über das ‚Anders-Sein‘.
18:00 — 19:00
Diskothek
Das Schauspiel Leipzig lädt am 26. Mai zur öffentlichen Probe der Inszenierung „Wüste“ von Sam Max in der Regie von Wilke Weermann ein, die am 4. Juni in der Diskothek Premiere feiert.
18:00 — 19:00
Große Bühne
Am 27. Mai können Interessierte einen ersten Eindruck von der Inszenierung „Die Jungfrau von Orleans“ von Friedrich Schiller in der Regie von Nuran David Calis bekommen, die am 5. Juni auf der Großen Bühne zur Premiere kommt.
20:00
Residenz in der Spinnerei
Premiere
Die Choreographin Doris Uhlich arbeitet für „GAP“ mit ehemals wohnungslosen Menschen aus Wien zusammen. Ihre Biographien und Körper sind Archive persönlicher Geschichten — mehr als nur subjektive Narrationen. Sie machen die Geschichte der Gegenwart sichtbar.
19:30
Foyer 1
Ava und Emmi kennen das Leben nur zu zweit. Sie sind Schwestern, Freundinnen, Verbündete im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten der Welt — und einander dabei die größten Unterstützerinnen und Kritikerinnen zugleich. Doch als Ava zum Studieren in eine neue Stadt zieht, wird ihre Beziehung auf die Probe gestellt. Lina Wegners Text über die Höhen und Tiefen von Verbundenheit wird von ihr selbst inszeniert und im Foyer 1 zur Uraufführung gebracht.
20:00
Residenz in der Spinnerei
Die Choreographin Doris Uhlich arbeitet für „GAP“ mit ehemals wohnungslosen Menschen aus Wien zusammen. Ihre Biographien und Körper sind Archive persönlicher Geschichten — mehr als nur subjektive Narrationen. Sie machen die Geschichte der Gegenwart sichtbar.
19:30 — 20:55
Große Bühne
In Illyrien geht es hoch her: Orsino liebt Olivia, doch die liebt Cesario und der hat wiederum ein Auge auf Orsino geworfen. Das allein wäre kompliziert genug, doch noch dazu ist Cesario gar nicht Cesario, sondern die verkleidete Viola. Und so beginnt die große Verwechslung. Wie in Songs von Taylor Swift leben sie in einer Welt zwischen Illusion und Realität. Doch vielleicht finden sie durch die Musik zu ihren wahren Gefühlen?
20:00
Residenz in der Spinnerei
Im Anschluss Nachgespräch
Die Choreographin Doris Uhlich arbeitet für „GAP“ mit ehemals wohnungslosen Menschen aus Wien zusammen. Ihre Biographien und Körper sind Archive persönlicher Geschichten — mehr als nur subjektive Narrationen. Sie machen die Geschichte der Gegenwart sichtbar.
15:00 — 16:40
Diskothek
mit Deutscher Gebärdensprache
Regie: Salome Schneebeli
Aus ihrer kleinen Altbauwohnung in der Morris Street wollen Zoey nicht nur die neuen Eigentümer vertreiben, sondern neuerdings auch noch musizierende Gespenster aus dem 19. Jahrhundert. Von diesen ist ihre Taube Nachbarin Trisha viel weniger geplagt als von den Techno-Bässen aus Zoeys Musikanlage, mit denen sie nachts versucht, die Gespenster zu vertreiben. Eine Schaueroper in deutscher Laut- und Gebärdensprache.
18:00 — 19:15
Große Bühne
Zum 66. und letzten Mal!
Regie: Enrico Lübbe
Einführung 18:45 + 19:00 im Rangfoyer
Im Anschluss: „Selfie im Bühnenlicht“
Im Anschluss: „Selfie im Bühnenlicht“
Zwei Jungs haben sich geprügelt. Die Eltern wollen die Sache gesittet klären, doch bei Espresso und Selbstgebackenem beginnt in feinen Schichten die Fassade des Liberalismus zu bröckeln … Eine bitterböse Komödie.
20:00
Residenz in der Spinnerei
Die Choreographin Doris Uhlich arbeitet für „GAP“ mit ehemals wohnungslosen Menschen aus Wien zusammen. Ihre Biographien und Körper sind Archive persönlicher Geschichten — mehr als nur subjektive Narrationen. Sie machen die Geschichte der Gegenwart sichtbar.
