Spielplan Mai 2026 Juni 2026 Juli 2026 August 2026 September 2026 Oktober 2026 November 2026 Dezember 2026
19:30
Foyer 1
Regie: von Lina Wegner
Ava und Emmi kennen das Leben nur zu zweit. Sie sind Schwestern, Freundinnen, Verbündete im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten der Welt — und einander dabei die größten Unterstützerinnen und Kritikerinnen zugleich. Doch als Ava zum Studieren in eine neue Stadt zieht, wird ihre Beziehung auf die Probe gestellt. Lina Wegners Text über die Höhen und Tiefen von Verbundenheit wird von ihr selbst inszeniert und im Foyer 1 zur Uraufführung gebracht.
20:00 — 21:55
Diskothek
Zum letzten Mal!
Auftragswerk des Schauspiel Leipzig
Kein Schicksal, Klytämnestra (UA)
Regie: Enrico Lübbe
Mit digitaler Einführung
Klytämnestra beschränkte sich nicht darauf, Tempel und Waisenhäuser zu eröffnen. Sie hat sich erlaubt zu regieren. Die zehn Jahre, die ihr Mann König Agamemnon im Trojanischen Krieg verbrachte. Nun kehrt er zurück als Sieger und verlangt, dass alles wieder ist wie früher. In Nino Haratischwilis neuem Stück prallen der Wunsch nach Veränderung und Sehnsucht nach der Vergangenheit aufeinander, ebenso wie Antike und Gegenwart.
19:30 — 21:15
Große Bühne
Regie: Elsa-Sophie Jach
Einführung 18:45 + 19:00 im Rangfoyer
Auf „Es war einmal …“ folgt in der Regel etwas Verheißungsvolles: entweder eine phantastische Erzählung oder ein nostalgischer Blick in ‚die guten alten Zeiten‘. In diesem Sinne konkurrieren hier märchenhafte und politische Figuren um eine eigene Geschichte. So gedeiht vor der Kulisse des deutschen Waldes ein kulturelles Phantasma, das im Lande sortieren will: die Guten ins Töpfchen und
die Schlechten …
20:00 — 21:40
Diskothek
mit Audiodeskription, mit Deutscher Gebärdensprache
Regie: Salome Schneebeli
Aus ihrer kleinen Altbauwohnung in der Morris Street wollen Zoey nicht nur die neuen Eigentümer vertreiben, sondern neuerdings auch noch musizierende Gespenster aus dem 19. Jahrhundert. Von diesen ist ihre Taube Nachbarin Trisha viel weniger geplagt als von den Techno-Bässen aus Zoeys Musikanlage, mit denen sie nachts versucht, die Gespenster zu vertreiben. Eine Schaueroper in deutscher Laut- und Gebärdensprache.
19:30 — 20:55
Große Bühne
mit englischen Übertiteln
Regie: Pia Richter
Einführung 18:45 + 19:00 im Rangfoyer
In Illyrien geht es hoch her: Orsino liebt Olivia, doch die liebt Cesario und der hat wiederum ein Auge auf Orsino geworfen. Das allein wäre kompliziert genug, doch noch dazu ist Cesario gar nicht Cesario, sondern die verkleidete Viola. Und so beginnt die große Verwechslung. Wie in Songs von Taylor Swift leben sie in einer Welt zwischen Illusion und Realität. Doch vielleicht finden sie durch die Musik zu ihren wahren Gefühlen?
20:00 — 21:55
Diskothek
Studioinszenierung 2026
Regie: Katrin Plötner
Regie: Katrin Plötner
Olivia Öl reflektiert in dieser argumentativen Übung ihre Beziehung mit Popeye, einem muskulösen Seemann. Warum gerät ihr Bedürfnis nach Unabhängigkeit in Konflikt mit dem eigenen Begehren und der Sehnsucht nach Liebe? Radikal und explizit werden hier moderne Paarbeziehungen und tradierte Muster befragt, werden intime Details gnadenlos seziert und öffentlich verhandelt.
19:30
Große Bühne
Inmitten der Wirren des 100-jährigen Krieges zwischen England und Frankreich wächst eine junge Frau auf. In Erscheinungen ist ihr eine heilige Mission aufgegeben worden, der sie bedingungslos folgt: Sie soll die Engländer aus Frankreich vertreiben. Es gelingt ihr, die verzagten französischen Truppen durch ihren Enthusiasmus mitzureißen — doch eine Begegnung auf dem Schlachtfeld bringt ihre Kompromisslosigkeit ins Wanken.
20:00
Diskothek
Regie: Wilke Weermann
Ein einsames Motel in der Wüste von Arizona. Nach einer Schönheitsoperation ist Schauspielerin Chloe bandagiert und nahezu blind. Während ihr Partner Tom bereits am Filmset glänzen darf, geht Chloe mit ihrer Assistentin Hannah immer wieder den Text durch. Alle drei versuchen ihre Rollen so intensiv wie möglich auszufüllen. Dabei entgehen ihnen Dinge, die sich vor ihren eigenen Augen abspielen.
16:00 — 17:10
Diskothek
Regie: Ebru Tartıcı Borchers
„irgendwo in deutschland“ lebt Lale mit ihren Eltern und ihrem Bruder Lilo. Doch nichts ist normal hier, in dem Land, das für die Familie ein Zufluchtsort ist. Mama, die nicht mehr schreiben darf, verstummt; Papa hält nur mühsam den Anschein von Ordnung aufrecht. Erst als die Couch der Familie zu sprechen beginnt, lösen sich langsam die Mauern um das Erlebte. „Bu sözler bizim“ erzählt in poetischen Bildern von Fluchterfahrung und der Chance, sich der eigenen Geschichte zu stellen.
18:00 — 19:15
Foyer 1
Spieglein, Spieglein, halt's Maul, wir müssen nachdenken
mit Texten von Ada Berger und Liv Strömquist
Künstlerische Leitung: Ellen Neuser
Frau muss keine böse Stiefmutter sein, um einen Horror vor dem zu bekommen, was der Spiegel ihr täglich mitteilt. Bei Ada Berger und Liv Strömquist kommen Frauen zu Wort, die sich Gedanken über gesellschaftliche Erwartungen machen — schöne, hässliche, alte, junge, wahnsinnig kommunikative, berühmte, ganz unbekannte, neidische, empathische, leidende, fröhliche, fragende, komplexe und mehrdimensionale Frauen, alle gespielt von Paulina Bittner.
